ROTTWEIL – Eine 46-jäh­ri­ge Frau ist am Diens­tag, gegen 12.20
Uhr, dabei beob­ach­tet wor­den, wie sie in einem Lebens­mit­tel­dis­coun­ter am „Kriegs­damm” Lebens­mit­tel in ihren mit­ge­führ­ten Kin­der­wa­gen ver­stau­te und anschlie­ßend, ohne zu bezah­len, den Kas­sen­be­reich pas­sie­ren woll­te.

Die Fili­al­lei­te­rin sprach die Frau an und woll­te einen Blick in den Kin­der­wa­gen wer­fen. Mit lau­tem Geschrei und der Unter­stüt­zung ihres männ­li­chen Beglei­ters, stieß die 46-Jäh­ri­ge mehr­fach den Kin­der­wa­gen gegen die Bei­ne der Fili­al­lei­te­rin, um sich freie Bahn zu schaf­fen. Erst als ein Zeu­ge der Fili­al­lei­te­rin zu Hil­fe kam, stell­te das Duo ihre Tät­lich­kei­ten ein.

Der zunächst geflüch­te­te männ­li­che Beglei­ter wur­de von der
Poli­zei kur­ze Zeit spä­ter vor­läu­fig fest­ge­nom­men. Im Kin­der­wa­gen konn­ten schließ­lich Lebens­mit­tel im Wert von knapp 160 Euro gefun­den wer­den. Die Poli­zei in Rott­weil hat Ermitt­lun­gen wegen Kör­per­ver­let­zung und eines ver­such­ten räu­be­ri­schen Dieb­stahls ein­ge­lei­tet.