Rottweil: Polizei ahndet Verstöße gegen Maskenpflicht

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Großangelegte Aktion von Polizei und Zoll anlässlich eines landesweiten Sicherheitstags: Eine Vielzahl an Personen und Fahrzeugen in der Region sei am vergangenen Freitag kontrolliert worden, berichtet das Polizeipräsidium Konstanz. Unter anderem prüften die Beamten, ob die Menschen die Vorgaben der Corona-Verordnung einhielten.

An den Zu- und Abfahrten der A81 Horb und Empfingen waren am Freitag jeweils stationäre Kontrollstellen eingerichtet worden. 76 Personen wurden dort überprüft. Die Beamten notierten 103 Beanstandungen, überwiegend Ordnungswidrigkeiten. Ein Auto musste wegen Mängeln aus dem Verkehr gezogen werden. Ein anderer Fahrer hatte keine Fahrerlaubnis für sein Auto und vier Brummi-Fahrer mussten wegen Verstößen gegen Spezialvorschriften angezeigt werden. Bei fünf Personen ergab sich ein Verdacht auf Schwarzarbeit.

In der Innenstadt von Rottweil überprüften die Beamten 50 Personen und 37 Fahrzeuge. Es gab acht Verstöße, auch wegen Missachtung der Maskenpflicht an Haltestellen.

Jedoch nicht nur im Kreis Rottweil selbst, sondern auch in den anderen Landkreisen, für die das Polizeipräsidium Konstanz ebenfalls zuständig ist, fanden solche Kontrollen statt.

In Villingen wurden von Freitag auf Samstag speziell Jugendtreffpunkte, Spielotheken und Gaststätten kontrolliert. 15 Beamte, die mit dieser Schwerpunktmaßnahme beauftragt worden waren, kontrollierten 70 Personen, heißt es in einer Presseerklärung des Präsidiums in Konstanz. Es sei zu mehreren Beanstandungen gekommen. Überwiegend wegen Verstößen gegen Jugendschutzvorschriften.

Auch an weiteren Stellen in den Innenstädten von Villingen und Schwenningen hätten Kontrollen stattgefunden. In einem Fall gab es Hinweise auf die Ausübung der verbotenen Prostitution.

Insgesamt 189 dafür abgestellte Polizeibeamte des Präsidiums waren an diesem landesweiten Sicherheitstag im Einsatz. Sie kontrollierten 551 Personen und nahmen 355 Fahrzeuge unter die Lupe. 230 Dokumente wurden überprüft und dabei drei Personen festgenommen, die mit Haftbefehl gesucht worden waren. 60 Personen und 13 Fahrzeuge wurden durchsucht, weil es Anhaltspunkte für Verstöße gegeben habe.

Neben einigen Anzeigen wegen Haschischbesitz und -Konsums wurden auch 39 Anzeigen gegen Gaststättenbetreiber wegen Verstößen und 50 Verkehrsordnungswidrigkeiten gefertigt. Zudem wurden 15 Verstöße gegen das Arbeitsrecht und fünf Steuerverstöße festgestellt.

Der landesweite Sicherheitstag war geplant worden, um in erster Linie den Fahndungsdruck auf Kriminelle zu erhöhen. Parallel hierzu erfolgten auch Aufklärungsgespräche und Präventionsmaßnahmen. Das Polizeipräsidium Konstanz hat neben den eigenen Beamten der Schutz- und Kriminalpolizei für diese Kontrollmaßnahmen auch Unterstützung von Bereitschaftspolizei, Zoll und Bundespolizei erhalten.

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1 Kommentar

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Nicol Stolz
3 Jahre her

Wenn ich mit dem Bus fahren da haben machen auch keinen mask auf die hatten die ihn der Hand wie schulkinder und auch Erwachsene haben keine auf ihn der Bus liebe 7440

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