Nach­dem am frühen Sam­stag gegen 3 Uhr auf dem Friedrich­splatz ein 28-jähriger Mann von mehreren männlichen Tätern vor einem Lokal zusam­mengeschla­gen und ver­let­zt wor­den war, fah­n­dete die Polizei inten­siv im Stadt­ge­bi­et. Im Bere­ich ein­er Kneipe in der Wald­torstraße kon­nte eine Streife einen tatverdächti­gen jun­gen Mann fes­t­nehmen und kon­trol­lieren. So berichtet es die Polizei. 

Der 25-Jährige zeigte sich laut Polizeibericht sofort äußerst aggres­siv, belei­digte die Beamten und ging unver­mit­telt auf einen Polizei­hund los, so dass dieser zubiss. Den 25-Jähri­gen brachte das aber nicht zur Ver­nun­ft. Er ging im weit­eren Ver­lauf auf die Beamten los und ver­set­zte einem von ihnen einen Kniestoß, wodurch dieser nicht uner­he­blich am Kopf ver­let­zt wurde.

Um den völ­lig aus­ras­ten­den Mann zu über­wälti­gen, mussten Ver­stärkung ange­fordert wer­den. Auch im Kranken­haus änderte er sein aggres­sives Ver­hal­ten nicht. Vielmehr belei­digte er dort neben den Polizeibeamten auch die Ret­tungssan­itäter sowie die dien­sthabende Ärztin. Darüber hin­aus dro­hte er den Ein­satzkräften ver­bal und schloss auch deren Ange­hörige mit ein.

Gravierende strafrechtliche Kon­se­quen­zen wer­den nun auf den 25-Jähri­gen zukom­men. Unter anderem wird er wegen gefährlich­er Kör­per­ver­let­zung, Wider­stand gegen Polizeibeamte und Belei­di­gung angezeigt.

Unklar ist noch seine Tat­beteili­gung am Über­fall auf den 28-Jähri­gen am Friedrich­splatz. Deshalb ist die Polizei Rot­tweil beson­ders auf Zeu­gen­hin­weise (Tel. Nr. 0741/477–0) angewiesen.