Nach dem Überholen nicht wieder eingeschert: Mann bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Zu einem Ver­kehrs­un­fall mit drei zum Teil schwer Ver­let­zen kam es am Frei­tag auf der Ver­bin­dungs­sta­ße L422 zwi­schen Dun­nin­gen und See­dorf. Eine Viel­zahl an Ein­satz­kräf­ten war vor Ort. Ein Auto­fah­rer wur­de lebens­ge­fähr­lich ver­letzt.

Lebens­ge­fähr­li­che Ver­let­zun­gen hat sich ein 51-jäh­ri­ger Dacia-Fah­rer bei einem Unfall am Frei­tag, gegen 14 Uhr, auf der Lan­des­stra­ße 422 zwi­schen Dun­nin­gen und See­dorf zuge­zo­gen. Der 51-jäh­ri­ge Auto­fah­rer war in Rich­tung See­dorf unter­wegs und über­hol­te einen vor­aus­fah­ren­den Last­zug.

Offen­bar sicher­te der Mann dann nicht mehr auf die rech­te Fahr­spur ein, son­dern fuhr auf der lin­ken Stra­ßen­sei­te wei­ter. War­um, konn­te die Poli­zei bis­her nicht ermit­teln.

Im wei­te­ren Ver­lauf kam es zu einem Fron­tal­zu­sam­men­stoß mit einem ent­ge­gen­kom­men­den BMW einer 42-jäh­ri­gen Frau. Durch die Wucht der Kol­li­si­on wur­de der Dacia des Unfall­ver­ur­sa­chers rund zehn Meter neben die Stra­ße in ein Gebüsch geschleu­dert.

Der 51-Jäh­ri­ge muss­te von der Feu­er­wehr aus dem Fahr­zeug­wrack befreit wer­den und mit dem Ret­tungs­hub­schrau­ber in die Kli­nik geflo­gen wer­den.

Die 42-jäh­ri­ger BMW-Fah­re­rin und ihr acht­jäh­ri­ger Bei­fah­rer wur­den mit leich­ten Ver­let­zun­gen ins Kli­ni­kum ein­ge­lie­fert. Zur Klä­rung des Unfall­her­gan­ges wur­de von der Staats­an­walt­schaft Rott­weil ein Sach­ver­stän­di­ger beauf­tragt.

Fotos: Andre­as Mai­er

Die Ver­letz­ten wur­den mit meh­re­ren Ret­tungs­wa­gen und einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in umlie­gen­de Kli­ni­ken trans­por­tiert.