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Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start Poli­zei­be­richt Schram­berg: Betrugs­ver­such durch Enkel­trick

Schramberg: Betrugsversuch durch Enkeltrick

Poli­zei gibt Warn­hin­weis

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Zu einem ver­such­ten Enkel­trick-Betrug ist es am Mitt­woch, gegen 13 Uhr, in Schram­berg gekom­men. Hier­über infor­miert die Poli­zei.

Eine jun­ge Frau rief bei einer 84-jäh­­ri­gen Rent­ne­rin an und gab sich als deren Enke­lin aus. Die jun­ge Frau erklär­te, sie befin­de sich in einer finan­zi­el­len Not­la­ge und benö­ti­ge für den Kauf einer Woh­nung noch min­des­tens 4.000 Euro, bes­ser aber wären 10.000 Euro. Als sich die 84-Jäh­­ri­ge trotz ent­spre­chen­der Auf­for­de­rung wei­ger­te, die Sum­me bei der nächst­ge­le­ge­nen Bank abzu­he­ben, wur­de von der Anru­fe­rin nach dem der­zei­ti­gen Kon­to­stand des Spar­buchs der Rent­ne­rin gefragt. Die 84-Jäh­­ri­ge wur­de dar­auf­hin miss­trau­isch und ver­wei­ger­te die Aus­kunft.

Die Anru­fe­rin, deren Alter anhand der Stim­me auf 30 bis 40 Jah­re geschätzt wur­de, leg­te schließ­lich auf. Am sel­ben Tag, zu etwa der­sel­ben Zeit, ging ein ähn­li­cher Anruf einer angeb­li­chen Nich­te bei einer 95-Jäh­­ri­gen ein. Auch hier wur­de von der Anru­fe­rin ein Geld­be­trag von 4.000 Euro für einen angeb­li­chen Woh­nungs­kauf gefor­dert.

Die Masche, dass sich Betrü­ger als Enkel oder enge Ange­hö­ri­ge von älte­ren Men­schen aus­ge­ben, ist nach wie vor weit ver­brei­tet. Die Poli­zei rät drin­gend auf der­ar­ti­ge Anru­fe nicht ein­zu­ge­hen: ”Sei­en Sie miss­trau­isch. Geben Sie kei­ne Details zu Ihren fami­liä­ren und finan­zi­el­len Ver­hält­nis­sen preis. Las­sen Sie sich nicht unter Druck set­zen und über­ge­ben Sie nie­mals Geld oder Wert­sa­chen wie Schmuck an unbe­kann­te Per­so­nen.”

 

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