Unfallflüchtiger bei weiterem Crash gestoppt

ROTTWEIL – Nur von kur­zer Dau­er war der „Flucht­ver­such” eines Unfall­ver­ur­sa­chers nach einem Parkremp­ler am Sams­tag­abend  in
der König­stra­ße. Beim Rot­ten­müns­ter nahm die Fahrt mit einem wei­te­ren
Unfall ein jähes Ende.

 Kurz vor 20 Uhr stieß ein 73-jäh­ri­ger Auto­fah­rer in der König­stra­ße vor der Gam­bri­nus­stu­be gegen einen gepark­ten Mer­ce­des. Der 73-Jäh­ri­ge fuhr wei­ter, wur­de aber von einem 22-jäh­ri­gen Zeu­gen des Unfalls ver­folgt. In der Schwen­nin­ger Stra­ße setz­te sich der 22-Jäh­ri­ge mit sei­nem BMW vor den Mer­ce­des des Unfall­ver­ur­sa­chers und ver­such­te ihn zum Anhal­ten zu bewe­gen. Dass der BMW vor ihm lang­sa­mer wird, erkann­te der 73-Jäh­ri­ge nicht und fuhr ihm ins Heck.

   Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me stell­ten die Gesetz­tes­hü­ter fest, dass
er getrun­ken hat­te. Der an Ort und Stel­le durch­ge­führ­te Atem­al­ko­hol­test ergab etwas über 1,6 Pro­mil­le. Des­we­gen ging es anschlie­ßend ins Kran­ken­haus zur Blut­ent­nah­me. Auf dem Weg dort­hin und im Kran­ken­haus kam es zu Wider­stands­hand­lun­gen. Dabei belei­dig­te
der 73-Jäh­ri­ge die Beam­ten. An den betei­lig­ten PKW ent­stand ein Gesamt­scha­den in Höhe von zir­ka 6500 Euro. Der Mer­ce­des
des Unfall­ver­ur­sa­chers war nicht mehr fahr­be­reit. Er wur­de des­we­gen
abge­schleppt. Alle Betei­lig­ten blie­ben unver­letzt.