In der Tiersteinstraße in Schramberg wurde ein Kleinwagen zerkratzt. Symbolbild: gg

ROTTWEIL – Am Don­ners­tag, gegen 17.30 Uhr, wur­den ver­däch­ti­ge Per­so­nen von meh­re­ren Haus­hal­ten im Kie­ne­weg gemel­det.  Die Zeit­schrif­ten­wer­ber gaben vor, im Auf­trag der ört­li­chen Sport­ver­ei­ne Zeit­schrif­ten zu bewer­ben und so die Jugend der Sport­ver­ei­ne zu unter­stüt­zen.

Bewor­ben wur­de zunächst ein Zeit­schrif­ten­abo für zwei Mona­te für cir­ka 4,50 Euro. Zwei Anwoh­ner schlos­sen letzt­end­lich ein 24-Monats-Abo für eine Fern­seh­zei­tung bei den Zeit­schrif­ten­wer­bern ab. Die Beam­ten des Poli­zei­re­viers Rott­weil stell­ten fest, dass die ört­li­chen Sport­ver­ei­ne in kei­ner Zusam­men­ar­beit mit der Sport­ju­gend­för­de­rung ste­hen.

So kann davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass die bei­den Anwoh­ner auf eine Drü­cker­ko­lon­ne her­ein­ge­fal­len sind. Auf­grund des Wider­rufs­rechts ist den Betrof­fe­nen zum Glück kein Scha­den ent­stan­den. Die Poli­zei warnt erneut vor Frem­den an der Haus­tür und rät zu einem gesun­den Miss­trau­en. Täti­gen sie kei­ne Haus­tür-Geschäf­te und rufen sie im Not­fall über den Poli­zei­ruf 110 um Hil­fe.