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Rottweil
Montag, 28. September 2020

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„Bei der Werbung haben die Rottweiler mächtig auf die Pauke gehauen“ (NRWZ.de+)

Wer „Vignette“ hört, denkt spontan wohl an die Wegzölle, die man in Nachbarländern berappt. Aber Vignetten sind mehr: Verzierung, amtliches Siegel, werbender Aufkleber etwa – eine faszinierende Welt im Kleinen. Auch mit Bezug zu Rottweil gibt es Vignetten. Guntram Vater hat sie erforscht – und daraus jüngst ein Buch gemacht. Am 3. September stellt er es in einem Vortrag vor.  

„Eigentlich waren Vignetten zunächst nur Beifang“, erzählt Vater im Gespräch mit der NRWZ. Seit 1980 sammelt er historische Ansichtskarten zu Rottweil und zur Region. Vignetten und dekorative Zierzeichen waren da ein angrenzendes und teils überlappendes Feld, das erst allmählich als eigener Bereich Kontur gewann.

Um die 70 verschiedene Motive sind seither zusammengekommen. Beginnend um 1860, als behördliche Dokumente nicht mehr mit Wachssiegeln, sondern mit Klebemarken beglaubigt wurden, bis hin zu einer Serie von Vignetten mit Rottweiler Baudenkmalen von 1950, als man mit großem Gepränge auf 800 Jahre Stadtgeschichte zurückblickte.

Im Vordergurnd eine Vignette aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, im Hintergrund die Serie mit Baudenkmalen aus dem jahr 1950. Foto: al

Und jede mal briefmarkengroße, mal etwas ausgreifendere Klebemarke hat ihre eigene Geschichte. Guntram Vater hat sie, soweit dies möglich war, zutage gefördert und schlüsselt sie in dem Bändchen auf. „Monatelang habe ich Adressbücher gewälzt und Archivalien ausgewertet“, gibt er einen Eindruck von der akribischen Kleinarbeit, die dahintersteckt.

So erfährt man Interessantes etwa zu Anwälten und Notaren, die in Rottweil ansässig waren und Rechtsgeschäfte mit Vignetten siegelten. Und man erfährt enorm viel über Institutionen und Gewerbetreibende in Rottweil oder mit Bezug zur Stadt. Sie nutzten Vignetten vor allem rund zwei Jahrzehnte lang bis zum Ersten Weltkrieg.

In dieser Zeitspanne großer Dynamik boomte das Medium – und wurde zu begehrten Sammelobjekten, wie später die Kicker-Sammelbilder vor den Großen Fußball-Events. Unzählige Betriebe machten mit findigen Grafiken und Slogans auf sich aufmerksam – vom Automobilverkäufer über die Brauerei und die Duttenhoferschen Pulverfabrik bis zum Zuckerwaren-Fabrikanten.

Als „Solbad“ wird Rottweil hier beworben. Foto: al

Mit den kleinen Märkchen betrieb man damals großes Marketing. Als Beispiel nennt Guntram Vater die Zweiback-Produktion. In einigen Hinterhöfen der Stadt wurde um 1900 in überschaubarem Ausmaß das Feingebäck hergestellt. „Schaut man aber auf die Reklame, kann man den Eindruck gewinnen, Rottweil sei ein Hotspot der Zwieback-Herstellung gewesen“, erläutert der Sammler.

Ein Produzent firmierte, nachdem er dem kaiserlichen Hof in Japan eine Kiste des Gebäcks übermittelt hatte, gar ganz keck sogar als „Kaiser-Zwieback“. „Bei der Werbung haben die Rottweiler damals mächtig auf die Pauke gehauen“, fasst Guntram Vater lachend zusammen.

Info: Der Vortrag von Guntram Vater am 3. September findet in der Buchhandlung Klein statt (Voranmeldung erforderlich unter Tel. 0741-6007) und beginnt um 19 Uhr. Dort ist das Büchlein auch erhältlich.

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