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Schön­wald im Schwarz­wald (pz) – Am frü­hen Diens­tag­mor­gen hat es in der Gemein­de Schön­wald, in einem an der Kreis­stra­ße 5730 ste­hen­den Wohn­haus, gebrannt. Die 80-jäh­ri­ge Haus­be­woh­ne­rin ver­starb an den Fol­gen einer Rauch­gas­ver­gif­tung. Das berich­tet die Poli­zei.

Nach der Besich­ti­gung des Brand­or­tes am Schwar­zen­bach durch Kri­mi­nal­tech­ni­ker aus Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen habe sich her­aus­ge­stellt: Brand­aus­bruch­stel­le war der Herd in der Küche. Die Brand­er­mitt­ler konn­ten erken­nen, dass eine Herd­plat­te über län­ge­re Zeit ein­ge­schal­tet war und die sich dar­aus erge­ben­de Hit­ze­ent­wick­lung den Brand wohl ver­ur­sach­te. Das erklär­te die Poli­zei am Mit­tag.

Die genau­en Umstän­de der Brand­ent­ste­hung sei­en noch Gegen­stand der Ermitt­lun­gen, die vom Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen geführt wer­den.

Die 80-jäh­ri­ge, laut Poli­zei an Alters­de­menz lei­den­de Haus­be­woh­ne­rin sei leb­los im Erd­ge­schoss gefun­den wor­den, nahe des Ein­gangs. Ret­ter hät­ten sofort ver­sucht, die zu reani­mie­ren. Aller­dings erfolg­los: Der ein­tref­fen­de Not­arzt konn­te nur noch den Tod fest­stel­len.

Eine etwas ent­fern­ter woh­nen­de Nach­ba­rin war laut Poli­zei bei einem Toi­let­ten­gang in den frü­hen Mor­gen­stun­den auf den Brand auf­merk­sam gewor­den. Sie ver­stän­dig­te sofort eine direk­te Nach­ba­rin, die einen Schlüs­sel für das betrof­fe­ne Haus hat.

Als die Frau nach­schau­en woll­te, war bereits alles stark ver­raucht. Sie ver­stän­dig­te daher schnell die Feu­er­wehr. Das war gegen 4.50 Uhr.

Der Scha­den am Gebäu­de ist laut Poli­zei ver­hält­nis­mä­ßig gering. Deut­lich grö­ßer ist der Ver­ruß­ungs­scha­den. Die Scha­dens­hö­he kann die Poli­zei noch nicht nen­nen.