Am Aschermittwoch hat sie geendet, die fünfte Jahreszeit. Zeit für die Landkreise Tuttlingen, Rottweil, Zollernalb, Freudenstadt und Schwarzwald-Baar aus polizeilicher Sicht ein Resümee zu ziehen. Polizeikräfte waren sowohl in Uniform als auch in zivil im Einsatz, um Umzüge zu begleiten, Aufzuklären und für die Sicherheit der Fasnetsbesucher zu sorgen.

Die überwiegende Mehrzahl der teils gut besuchten Faschingsveranstaltungen verlief friedlich und ohne nennenswerte Vorkommnisse. Deutlich sichtbare Präsenz und anlassbezogenen Maßnahmen, auch in Zusammenarbeit mit anderen Behörden, Veranstaltern und den Rettungsdiensten, haben dazu beigetragen, dass die Fasnetstreibenden trotz des nicht immer freundlichen Wetters die vielen Narrensprünge und sonstigen Veranstaltungen genießen konnten.

Insgesamt war die Polizei in der Fasnetswoche  bei über 100 Veranstaltungen präsent. Darüber hinaus kam es zu mehr als 380 Einsätzen, die im Zusammenhang mit der Fastnacht zu sehen waren. Vor allem mit alkoholbedingten Delikten, Schlägereien und Trunkenheitsfahrten musste sich die Polizei auseinandersetzen. So stellten die Beamten in dieser Zeit bei Verkehrskontrollen 30 Fahrten unter Alkohol oder anderen berauschenden Substanzen fest. Entsprechende Konsequenzen für die Fahrer wurden eingeleitet.

Bei gut einem Drittel der Einsätze spielte überhöhter Alkoholgenuss eine Rolle. Etwa die Hälfte davon waren Körperverletzungsdelikte. Daneben sind zwei Sexualdelikte und sechs Widerstandsdelikte gegen Polizeibeamte zu verzeichnen. Darüber hinaus mussten die Beamten vorwiegend bei Sachbeschädigungen, Schlichtung kleinerer Streitigkeiten, und Ruhestörungen am Rande der zahlreichen Veranstaltungen einschreiten.

 

 

 

 

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