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Rottweil
Dienstag, 10. Dezember 2019
Start Regi­on Rott­weil Ein­füh­rungs­tag bei der Stif­tung St. Fran­zis­kus Hei­li­gen­bronn

Einführungstag bei der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn

Neue Mit­ar­bei­ter aus über 30 Stand­or­ten erfah­ren fran­zis­ka­ni­schen Geist

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90 Beschäf­tig­te aus allen Berei­chen und mehr als 30 Stand­or­ten folg­ten der Ein­la­dung der Stif­tung St. Fran­zis­kus Hei­li­gen­bronn, den Haupt­sitz ihres Arbeit­ge­bers im Schwarz­wald ken­nen zu ler­nen. Sie alle waren im Ver­lauf des ver­gan­ge­nen Jah­res ein­ge­stellt wor­den. Über die Ver­an­stal­tung berich­tet die Stif­tung wei­ter:

Sie sind Son­der­päd­ago­gen, Alten­pfle­ger, Haus­wirt­schafts­kräf­te oder Betreu­er in den stif­tungs­ei­ge­nen Jugend­hil­fen und Schu­len. Zum zen­tra­len Ein­füh­rungs­tag, den die Stif­tung zwei­mal jähr­lich ver­an­stal­tet, kamen die Teil­neh­mer aus Baindt bei Ravens­burg, aus Spai­chin­gen, Rott­weil oder Tübin­gen, um den Stamm­sitz und die Wur­zeln ihres Arbeit­ge­bers ken­nen zu ler­nen. Ste­fan Guhl, desi­gnier­ter Vor­stand der Stif­tung, nutz­te die Gele­gen­heit, die neu­en Mit­ar­bei­ter per­sön­lich ken­nen zu ler­nen.

In sei­ner Begrü­ßungs­an­spra­che mach­te er deut­lich, welch‘ gro­ße Bedeu­tung die Leh­re des Hei­li­gen Fran­zis­kus für das Sozi­al­un­ter­neh­men hat: Er beschrieb sein täg­li­ches Rin­gen und sei­ne immer neu­en Ver­su­che zu ergrün­den, was fran­zis­ka­nisch hei­ße. Klar sei: „Die Stif­tung ist ein Unter­neh­men, das sich für Men­schen ein­setzt, Arbei­ten­den wie Betreu­ten glei­cher­ma­ßen sol­len Per­spek­ti­ven gebo­ten wer­den.“

Ganz im Geist des Hei­li­gen von Assi­si, „für den jedes Geschöpf etwas galt“. In die­sem Sin­ne freue er sich über jeden Ein­zel­nen, der bei der Stif­tung arbei­te und neu­en Schwung mit­brin­ge. „Wir brau­chen enga­gier­te und kri­tik­fä­hi­ge Mit­ar­bei­ter, weil unse­re Arbeit sehr anspruchs­voll ist.“ Mit die­sen Wor­ten ermu­tig­te er die Frau­en und Män­ner im Refek­to­ri­um des Klos­ters, in ihren jewei­li­gen Tätig­keits­be­rei­chen Eigen­in­itia­ti­ve zu zei­gen.

Guhl beschrieb den Wer­de­gang des Klos­ters seit sei­ner Grün­dung 1857 durch Vikar David Fuchs, der sich ver­wais­ter Kin­der annahm und mit der bald gegrün­de­ten Schwes­tern­ge­mein­schaft den Fokus auf die Erzie­hung von Kin­dern mit Seh- und Hör­schwie­rig­kei­ten rich­te­te. Seit­dem das Ver­mö­gen der fran­zis­ka­ni­schen Ordens­ge­mein­schaft 1993 an die Stif­tung St. Fran­zis­kus Hei­li­gen­bronn über­ging, hat sich deren Tätig­keits­feld stark erwei­tert.

30 Standorte im Südwesten

Die momen­tan 2300 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter arbei­ten an inzwi­schen über 30 Stand­or­ten im Süd­wes­ten Baden-Wür­t­­te­m­bergs in der Alten‑, Behin­­der­­ten- und Jugend­hil­fe, 600 allei­ne in der Ver­wal­tung in Hei­li­gen­bronn.

Die christ­li­chen Grund­la­gen der Unter­neh­mens­füh­rung und der Geist des Hei­li­gen Fran­zis­kus wur­den den Mit­ar­bei­tern im Ver­lauf des Tages immer wie­der ver­deut­licht. Gemein­sam mit Stif­tungs­be­woh­nern und zahl­rei­chen Mit­ar­bei­tern fei­er­ten sie in der Kir­che den Fran­zis­kus-Got­­tes­­dienst. Bei Füh­run­gen mit unter­schied­li­chen Schwer­punk­ten lern­ten sie neben dem Gelän­de mit Kir­che, Quel­le, Schu­len, Werk­stät­ten und Klos­ter­ge­bäu­den die Korb­flech­te­rei und Bürs­ten­ma­che­rei, die Land­wirt­schaft oder die Berufs­schu­le der Stif­tung näher ken­nen.

Son­der­schul­päd­ago­ge Maxi­mi­li­an Neu­deck erläu­tert den inter­es­sier­ten neu­en Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern die Beson­der­hei­ten der stif­tungs­ei­ge­nen Berufs­schu­le.

In den Pau­sen ließ sich allei­ne oder mit Kol­le­gen aus ande­ren Stand­or­ten auf eige­nen Faust das Gelän­de erkun­den, in stif­tungs­ei­ge­nen Läden ein­kau­fen oder sich bei Kaf­fee und Kuchen über beruf­li­che Erfah­run­gen aus­tau­schen – Mög­lich­kei­ten, die alle rege nutz­ten, bevor sie am Spät­nach­mit­tag mit reich­lich neu­en Ein­drü­cken von der Unter­neh­mens­phi­lo­so­phie der Stif­tung die Heim­rei­se antra­ten.

 

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