Am Diens­tag­abend, gegen 16.30 Uhr, kam es auf der L 440 zwi­schen Bären­thal und Nusplin­gen zu einem fol­gen­schwe­ren Ver­kehrs­un­fall. Dabei wur­de ein 56-Jäh­ri­ger getö­tet, berich­tet die Poli­zei.

Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che kam ein 64-jäh­ri­ger BMW-Fah­rer nach links und kol­li­dier­te mit einem in Rich­tung Tutt­lin­gen fah­ren­den BMW aus dem Kreis Sig­ma­rin­gen. Bei der Kol­li­si­on wur­den bei­de Fahr­zeug­füh­rer ein­ge­klemmt. Der 64-jäh­ri­ge Ver­ur­sa­cher konn­te von der Feu­er­wehr recht schnell schwer ver­letzt aus sei­nem Fahr­zeug gebor­gen wer­den und kam mit dem Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus.

Der 56-jäh­ri­ge Fah­rer des ent­ge­gen­kom­men­den Pkw konn­te erst nach etwa 45 Minu­ten lebens­ge­fähr­lich ver­letzt aus sei­nem Auto gebor­gen wer­den. Er ver­starb weni­ge Minu­ten danach noch an der Unfall­stel­le an sei­nen schwe­ren Ver­let­zun­gen. Sei­ne 84-jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin wur­de nur leicht ver­letzt und kam zur wei­te­ren Unter­su­chung eben­falls ins Kran­ken­haus.

Bei der Unfall­auf­nah­me hat die Poli­zei bei dem 64-jäh­ri­gen Ver­ur­sa­cher Alko­hol­kon­sum fest­ge­stellt, wes­halb eine Blut­pro­be ent­nom­men und sein Füh­rer­schein beschlag­nahmt wur­de.

An bei­den Autos ent­stand Total­scha­den in Höhe von etwa 15.000 Euro. Zur Klä­rung der Unfall­ur­sa­che wur­de auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft Rott­weil ein Unfall­sach­ver­stän­di­ger hin­zu­ge­zo­gen und bei­de Fahr­zeu­ge sicher­ge­stellt.

Die L 440 war in bei­den Rich­tun­gen über meh­re­re Stun­den gesperrt. Die Feu­er­weh­ren aus Bären­thal und Fri­din­gen waren mit sie­ben Fahr­zeu­gen und 43 Män­nern ein­ge­setzt. Das DRK war mit vier Fahr­zeu­gen, sie­ben Ret­tungs­as­sis­ten­ten und drei Not­ärz­ten im Ein­satz.

 

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