REGION (him) –  Beim Neu­jahrs­emp­fang der IHK in der Schwen­nin­ger Mes­se­hal­le warn­te Minis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann vor einem „Rück­fall in den Natio­na­lis­mus“.

Mit Blick auf die neue US-Regie­rung sag­te er, eine Abkehr vom Frei­han­del kön­ne ein wirt­schaft­li­ches Stroh­feu­er aus­lö­sen. „Aber hin­ter­her wird‘s umso käl­ter.“  Nun sei die Stun­de Euro­pas. „Wir müs­sen uns zusam­men­rau­fen und Stär­ke zei­gen“, for­der­te der Grü­nen-Poli­ti­ker.

Keine Besen für die Kehrwoch‘

Erfolgs­fak­to­ren der Ver­gan­gen­heit sei­en  die inter­na­tio­na­le Koope­ra­ti­on, regel­ba­sier­te Zusam­men­ar­beit und der freie Han­del  gewe­sen. „Das ist die Grund­la­ge unse­res Geschäfts­mo­dells.” Am Ende pro­fi­tier­ten alle davon, ist Kret­sch­mann über­zeugt. Denn:
„Wir lie­fern kei­ne Besen für die Kehr­woch‘ oder sonst einen Kruscht, den kei­ner braucht.”

Mit Spit­zen­pro­duk­ten aus dem Land, die oft gar nicht ersetzt wer­den könn­ten, könn­ten Unter­neh­men in and­ren Län­dern ihrer­seits pro­duk­ti­ver wer­den. „Wir müs­sen des­halb alles Erdenk­li­che tun, um die­se Errun­gen­schaf­ten zu schüt­zen”, so Kret­sch­mann.

Ohne den neu­en US-Prä­si­den­ten beim Namen zu nen­nen, mein­te er unter dem Bei­fall der etwa 2500 Gäs­ten aus der Wirt­schaft: „Die USA haben es schon aus ganz ande­ren Kri­sen geschafft – und sie wer­den auch aus die­ser Kri­se her­aus­kom­men.“

Wir berich­ten noch aus­führ­lich vom Neu­jahrs­treff.