14 Städ­te und Kom­mu­nen bewer­ben sich um eine Lan­des­gar­ten­schau oder Gar­ten­schau in den Jah­ren 2026 bis 2030. Das teilt das Minis­te­ri­um für den länd­li­chen Raum am Frei­tag mit. Davon wol­len neun eine Lan­des­gar­ten­schau, die übri­gen ledig­lich eine Gar­ten­schau.

Zu den Kon­kur­ren­ten von Rott­weil, Schram­berg und Tutt­lin­gen um eine Lan­des­gar­ten­schau gehö­ren Bad Mer­gen­theim, Ell­wan­gen, Lud­wigs­burg, Rot­ten­burg und Ulm. Vai­hin­gen an der Enz bewirbt sich um eine Lan­des­gar­ten­schau oder Gar­ten­schau. Nur an einer Gar­ten­schau inter­es­siert sind Bad Urach, Engen, Gail­dorf und Sulz am Neckar.

Das Aus­wahl­ver­fah­ren läuft jetzt an. Nach Sich­tung der Bewer­bun­gen bereist im April eine Fach­kom­mis­si­on die Bewer­ber­or­te.

Die gro­ße Zahl an inter­es­sier­ten Kom­mu­nen zei­ge, „dass das Inter­es­se der Städ­te und Gemein­den an unse­rem Ange­bot nach wie vor sehr hoch ist. Mit unse­rem Lan­des­pro­gramm ‚Natur in Stadt und Land‘ wer­den dau­er­haft Grün­an­la­gen, blei­ben­de Wer­te und Lebens­qua­li­tät für die Men­schen vor Ort geschaf­fen“, sag­te der Minis­ter für Länd­li­chen Raum und Ver­brau­cher­schutz, Peter Hauk laut Pres­se­mit­tei­lung. „Sol­che Pro­jek­te sind ein Glücks­fall für unse­re Städ­te und Kom­mu­nen im Land“.

Für die Kom­mu­nen wür­den die­se Pro­jek­te die ein­ma­li­ge Chan­ce bie­ten, die Frei­raum- und Stadt­ent­wick­lung vor­an­zu­trei­ben und einen Bei­trag zur Regu­lie­rung des Stadt­kli­mas oder zur Erhal­tung der städ­ti­schen Bio­di­ver­si­tät zu leis­ten.

Entscheidung durch den Ministerrat

Die fach­li­che Gesamt­be­wer­tung, bei der neben dem Votum der Fach­kom­mis­si­on auch die berühr­ten Res­sorts mit ein­be­zo­gen wür­den, wer­de noch vor der Som­mer­pau­se erstellt. „Die end­gül­ti­ge Ent­schei­dung, wel­che der vor­lie­gen­den Bewer­ber­städ­te den Zuschlag erhält, trifft der Minis­ter­rat“, so Hauk.

Lan­des­gar­ten­schau­en und Gar­ten­schau­en fin­den in Baden-Würt­tem­berg im Wech­sel statt und sind bis 2025 ver­ge­ben. Über das Lan­des­pro­gramm „Natur in Stadt und Land” wird den aus­rich­ten­den Städ­ten und Kom­mu­nen wie bis­her ein Zuschuss in Höhe von maxi­mal fünf Mil­lio­nen Euro für eine Lan­des­gar­ten­schau und für eine Gar­ten­schau in Höhe von maxi­mal zwei Mil­lio­nen Euro gewährt.      

Der Minis­ter­rat hat dar­über hin­aus bereits beschlos­sen, im Jahr 2019 eine Bewer­bungs­run­de für die Lan­des­gar­ten­schau­en und Gar­ten­schau­en der Jah­re 2031 bis 2035 durch­zu­füh­ren.