Nach Fahrzeug-Brand: Lkw-Fahrer verstorben

Nach einem Unfall mit seinem Lkw auf der A 81 bei Deißlingen ist am Mittwochmorgen der Fahrer verstorben. Er war von Ersthelfern aus dem inzwischen brennenden Lastzug geborgen worden, überlebte dann aber trotz notärztlicher Versorgung nicht. Das meldet die Polizei.

Demnach ist der Lkw aus noch ungeklärter Ursache kurz nach 5 Uhr auf der A 81 in Fahrtrichtung Singen, kurz nach der Anschlussstelle Villingen-Schwenningen, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der 40-Tonner kam in einer Böschung zum Stehen. Ersthelfer konnten den Fahrer aus dem inzwischen zu brennen beginnenden Lkw retten. 

Der gerettete Fahrer ist dann an der Unfallstelle verstorben. Das meldete die Polizei gegen 8 Uhr.

Fotos: Feuerwehr Trossingen
Foto: Andreas Maier

Der linke Fahrstreifen wurde für den Verkehr inzwischen freigegeben, es bildete sich ein Stau von etwa sieben Kilometern Länge.

Der beim Eintreffen der Feuerwehren Villingen-Schwenningen, Rottweil und Trossingen in Vollbrand stehende Lkw wurde zwischenzeitlich gelöscht.

Wegen des angrenzenden Waldgebietes und der bestehenden Trockenheit sind die Feuerwehren mit einem Großaufgebot vor Ort, um einen möglichen Waldbrand zu verhindern.

Die Strecke zwischen den Anschlussstellen Villingen-Schwenningen und Tuningen wurde zunächst voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.

Am Einsatz waren Kräfte aus drei Landkreisen beteiligt, die Feuerwehr Trossingen lieferte diese Aufstellung:

Landkreis Rottweil: Feuerwehr Rottweil mit dem Kommandowagen und einem Tanklöschfahrzeug. Feuerwehr Deißlingen zur Kontrolle des Weigenbachs und für das Aufstellen von Ölsperren.

Schwarzwald-Baar-Kreis: Feuerwehr Schwenningen mit dem Kommandowagen, einem Wechselladerfahrzeug Gefahrenabwehr und einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug. Feuerwehr Tuningen mit dem Vorauseinsatzfahrzeug und zwei Löschfahrzeugen.

Landkreis Tuttlingen: Feuerwehr Trossingen mit erweitertem Löschzug. Feuerwehr Durchhausen mit zwei Löschfahrzeugen. THW Ortsverein Trossingen. Kreisbrandmeister Andreas Narr. Regelrettungsdienst. 

Zudem Abschleppunternehmen, Straßenmeisterei, Autobahnpolizei und Vertreter des Landratsamts.

 

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