Nach einer Mes­ser­at­ta­cke mit­ten in Tutt­lin­gen fahn­det die Kri­mi­nal­po­li­zei Rott­weil nach einem 28-jäh­ri­gen gebür­ti­gen Syrer. Sie hat­te ein Bild des Gesuch­ten ver­öf­fent­licht. Inzwi­schen hat sich der Mann laut Poli­zei selbst gestellt.

Bei dem Gesuch­ten han­delt es sich um den 28 Jah­re alten Salim M. Er ist laut Poli­zei syri­scher Staats­an­ge­hö­ri­ger, stammt aus Damas­kus. In der Nacht auf Frei­tag soll er in der Tutt­lin­ger Innen­stadt einen eben­falls 28-jäh­ri­gen Mann durch einen Mes­ser­an­griff schwer ver­letzt haben.

Die Öffent­lich­keits­fahn­dung nach M. nahm die Poli­zei noch in der Nacht zu Sams­tag zurück. Der Gesuch­te habe sich gestellt, hieß es. Er sei vor­läu­fig fest­ge­nom­men wor­den.

Wie das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen am Nach­mit­tag mit­teil­te, hat­ten sich das Opfer sowie drei jun­ge Män­ner zunächst im Bereich des Rat­hau­ses hef­tig gestrit­ten. Im Ver­lauf der Aus­ein­an­der­set­zung wur­den dem 28-jäh­ri­gen Opfer, einem koso­va­ri­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen, meh­re­re Stich­ver­let­zun­gen zuge­fügt. Das Opfer muss­te im Kran­ken­haus not­ver­sorgt wer­den. Der Mann ist mitt­ler­wei­le in eine Spe­zi­al­kli­nik ver­legt wor­den.

Zwei Ver­däch­ti­ge, ein 21-jäh­ri­ger sowie ein 24-jäh­ri­ger Syrer, sind nach der Tat vor­läu­fig fest­ge­nom­men wor­den. Die Per­so­na­li­en des drit­ten Tat­ver­däch­ti­gen stan­den laut Poli­zei bald nach der Tat fest.

War­um es zu der Aus­ein­an­der­set­zung kam, konn­te die Poli­zei bis­lang nicht ein­deu­tig klä­ren. Die Ermitt­ler ver­mu­ten, dass sich die Betei­lig­ten vom Sehen her kann­ten.