Grafik: Agentur für Arbeit

Auf dem Arbeits­markt in der Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg brach­te der Mai einen wei­te­ren leich­ten Rück­gang der Arbeits­lo­sig­keit, mel­det die Agen­tur für Arbeit. Und wei­ter:

Im Berichts­zeit­raum gab es auch wie­der kräf­ti­ge Bewe­gun­gen: Es mel­de­ten sich 2325 Män­ner und Frau­en erst­mals oder erneut arbeits­los, 935 unmit­tel­bar aus vor­he­ri­ger Erwerbs­tä­tig­keit. Dem stan­den 2470 Abmel­dun­gen aus der Arbeits­lo­sig­keit gegen­über. Davon nah­men knapp 870 Män­ner und Frau­en eine Beschäf­ti­gung auf sowie rund 560 wei­te­re eine Aus­bil­dung oder Trai­nings­maß­nah­me.

Unter dem Strich sank der Bestand an Arbeits­lo­sen gegen­über dem Vor­mo­nat um 150 auf 6870 Per­so­nen. Dies ist die nied­rigs­te Arbeits­lo­sen­zahl in der Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg seit der Fusi­on der Agen­tu­ren Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen und Rott­weil im Okto­ber 2012. Der Agen­tur­be­zirk Rott­weil – Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen liegt bei der Arbeits­lo­sen­quo­te von aktu­ell 2,5 Pro­zent) wei­ter­hin unter dem Lan­des­schnitt von 3,1 Pro­zent. Zum Ver­gleich: Im Vor­jahr waren im Mai in der Regi­on 7.670 Arbeits­lo­se gezählt wor­den, knapp 800 mehr als jetzt. Die Quo­te betrug in der Regi­on vor Jah­res­frist 2,8 Pro­zent.

Der wei­te­re Rück­gang der Arbeits­lo­sig­keit gegen­über dem Vor­mo­nat April ist auf die posi­ti­ve Ent­wick­lung im Bereich der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung zurück­zu­füh­ren. In der steu­er­fi­nan­zier­ten Grund­si­che­rung gab es kaum eine Ver­än­de­rung“, sagt Eri­ka Faust, Vor­sit­zen­de der Geschäfts­füh­rung der Agen­tur für Arbeit Rott­weil – Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen im aktu­el­len Arbeits­markt­be­richt.

Im Mai mel­de­ten Betrie­be und Ver­wal­tun­gen aus der Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg dem Arbeit­ge­ber-Ser­vice der Agen­tur Rott­weil – Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen mehr als 1950 Stel­len­an­ge­bo­te zur Beset­zung, 310 mehr als im Vor­mo­nat und 115 mehr als im Vor­jahr. Der Stel­len­be­stand lag zum Stich­tag bei 6725 Ange­bo­ten.

Die­ses Stel­len­an­ge­bot umfasst eine brei­te Palet­te an Beru­fen und Qua­li­fi­ka­tio­nen– vor allem Fach­kräf­te mit Fer­ti­gungs­be­ru­fen sind gefragt. „Allein für die­se Fach­kräf­te gibt es 3100 Ange­bo­te aus der Regi­on. Wei­ter­hin gesucht sind auch Bewer­ber mit Gesund­heits- und Sozi­al­be­ru­fen – für sie gibt es der­zeit 675 Stel­len. Für Män­ner und Frau­en mit kauf­män­ni­schen und Büro­be­ru­fen kann der Arbeit­ge­ber-Ser­vice 895 Arbeits­plät­ze anbie­ten. Nicht zuletzt steht Bewer­bern mit Beru­fen aus  den Berei­chen Lager, Ver­kehr und Logis­tik ein Ange­bot von 960 Stel­len zur Ver­fü­gung“, beschreibt Faust die Lage.

Im Land­kreis Tutt­lin­gen wur­den im Mai knapp 1900 Arbeits­lo­se gezählt, fast 100 weni­ger als im Vor­mo­nat. Die Arbeits­lo­sen­quo­te sank um ein Zehn­tel auf 2,4 Pro­zent. Im Kreis Rott­weil sank die Zahl der Arbeits­lo­sen um 65 auf 1695. Die Quo­te ver­rin­ger­te sich eben­falls um ein Zehn­tel auf 2,1 Pro­zent.

Im Schwarz­wald-Baar-Kreis gab es mit plus 10 auf 3280 einen gering­fü­gi­gen Anstieg bei den Arbeits­lo­sen. Die Quo­te blieb dort unver­än­dert bei aktu­ell 2,8 Pro­zent.

3.505 Arbeits­lo­se zähl­ten im Mai 2018 zu den erwerbs­fä­hi­gen Leis­tungs­be­rech­tig­ten nach dem zwei­ten Sozi­al­ge­setz­buch (SGB II), 20 mehr als im April, aller­dings 460 oder 11,6 Pro­zent weni­ger als im Mai des Vor­jah­res.