REGION/VILLINGEN (pz) – Die Rott­wei­ler Kri­mi­nal­po­li­zei wird in einer gemein­sa­men Pres­se­mit­tei­lung der Staats­an­walt­schaft und der Poli­zei­di­rek­ti­on Tutt­lin­gen aus­drück­lich für ihren Spür­sinn gelobt. Dem sei es zu ver­dan­ken, dass in Vil­lin­gen zwei mut­maß­li­che Ein­bre­cher hät­ten geschnappt wer­den kön­nen, die für meh­re­re Taten in der Regi­on ver­ant­wort­lich gemacht wer­den.

Bereits am Don­ners­tag­abend vor zwei Wochen, am 9. März sind zwei Ein­bre­cher in eine Woh­nung eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses am Ber­li­ner Platz in Vil­lin­gen ein­ge­drun­gen und konn­ten mit einer Beu­te von meh­re­ren tau­send Euro flüch­ten. Jetzt hat die Poli­ze­ri zwei mut­maß­li­che Ein­bre­cher gefaßt, wie die Staats­an­walt­schaft Kon­stanz und das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen in einer gemein­sa­me Pres­se­mit­tei­lung berich­ten.

„Eine Vor­ah­nung und gute Ermitt­lungs­ar­beit der für den Fall zustän­di­gen Kri­po­be­am­ten der Son­der­ein­heit Woh­nungs­ein­bruch“ hät­ten zur Fest­nah­me und mitt­ler­wei­le Haft der bei­den für den Ein­bruch drin­gend Tat­ver­däch­ti­gen geführt. Die Ahnung der Beam­ten der Kri­mi­nal­po­li­zei­di­rek­ti­on Rott­weil erstreck­te sich auf umlie­gen­de Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten. Tat­säch­lich haben die Beam­ten an einem Über­nach­tungs­be­trieb ein Miet­fahr­zeug und schließ­lich – nach län­ge­rer Obser­va­ti­on – zwei tat­ver­däch­ti­ge Per­so­nen fest­ge­stellt.

Die­se hat die Poli­zei dann am Vor­mit­tag des Fol­ge­ta­ges, also am10. März, vor­läu­fig fest­ge­nom­men und durch­sucht. Hier­bei fan­den die Beam­ten ent­spre­chen­des Die­bes­gut und den größ­ten Teil des aus der Woh­nung gestoh­le­nen Bar­gel­des.

Wie sich bei den wei­te­ren Ermitt­lun­gen her­aus­stell­te, kom­men die bei­den, eine 24-jäh­ri­ge Frau und ein 20 Jah­re jun­ger Mann aus Kroa­ti­en, als Mit­glie­der bezie­hungs­wei­se als Ange­hö­ri­ge von inter­na­tio­nal agie­ren­den Ban­den auch für ande­re Ein­brü­che in Fra­ge. Gegen die Fest­ge­nom­me­nen wur­den mitt­ler­wei­le vom zustän­di­gen Amts­ge­richt Haft­be­feh­le erlas­sen.