REGION (pz) –  Seit Anfang März dieses Jahres häuften sich im Bereich des Polizeipräsidiums Tuttlingen, aber auch im Bereich des Polizeipräsidiums Freiburg Diebstähle, bei denen sich die Täter vorwiegend auf Kupferverkleidungen und Rohre an öffentlichen Gebäuden konzentrierten. Jetzt ist der Polizei ein 39-Jähriger ins Netz geraten, der dringend tatverdächtig ist.

Der mutmaßliche Täter und seine Komplizen hatten es besomnders auf Kupferrinnen und -Rohre von Trafostationen und Vereinsheimen. Insgesamt erbeuteten die Diebe im seit März mehr als drei Tonnen Kupfer im Wert von mehreren zehntausend Euro. Der Sachschaden an den Gebäuden dürfte jedoch im sechsstelligen Bereich liegen.

Nach bisherigen Erkenntnissen handelten die Täter gewerbsmäßig. Sie verkauften nämlich das gestohlene Buntmetall an umliegende Entsorgungsbetriebe. Im Zuge entsprechender Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Rottweil und des Polizeireviers Donaueschingen konnte die Polizei am Morgen des 27. September bereits den 39-jährigen Mann vorläufig festnehmen.

Tatverdächtiger in U-Haft

Der dringend Tatverdächtige wurde noch am selben Tag dem Haftrichter beim Amtsgericht Konstanz vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an. Der Festgenommene dürfte für eine Vielzahl von Taten im Bereich des Polizeipräsidiums Tuttlingen, insbesondere im Schwarzwald-Baar-Kreis verantwortlich sein.

Auch kommt der Mann für ähnliche Taten überwiegend  im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Frage. Der 39-Jährige kam in eine Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion  Rottweil – auch nach möglichen anderen Tätern – dauern derzeit noch an.

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