Polizei stoppt rasende Biker – Helmkamera beweist: Gruppe war teils mit 300 Sachen unterwegs

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Eine Motorradgruppe hat am Sonntagnachmittag mit teilweise halsbrecherischer Fahrweise andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Das meldet die Polizei. Mit einer Helmkamera hatte einer der Raser die teils filmreife Fahrt von Titisee-Neustadt bis in den Kreis Freudenstadt festgehalten. Gegen alle 25 bis 28 Jahre alten Fahrer wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

Aufgefallen waren die fünf aus den Landkreisen Böblingen und Calw stammenden Fahrer der hochmotorisierten Zweiräder gegen 16 Uhr auf der A81 bei Empfingen im Kreis Freudenstadt. In dem dortigen Baustellenabschnitt fuhren sie deutlich zu schnell. Am Ende der Tempobegrenzung drehten sie den Gashahn auf und überholten mehrere Autos rechts über den Standstreifen und mittig zwischen Fahrspuren hindurch mit Geschwindigkeiten von weit über 150 Stundenkilometern.

Eine Streife mit einem Polizeimotorrad, das hinterherfuhr, beobachtete dies und stoppte die Rasergruppe auf einem Rastplatz bei Eutingen, nachdem einer der Fahrer kurz zuvor noch während der Fahrt die Helmkamera weggerissen und in den Straßengraben geworfen hatte. „Diese enthüllte noch weitere halsbrecherische Details des Sonntagsausflugs mit Geschwindigkeiten teilweise bis zu 300 Kilometern pro Stunde“, so die Polizei in ihrem Bericht.

Die Kamera wurde von den Beamten als Beweismittel sichergestellt. Sie wird nun genau ausgewertet.

Da die Verkehrspolizei davon ausgeht, dass eine Vielzahl anderer Verkehrsteilnehmer durch die unnötige Raserei gefährdet wurden, bittet sie unter 0741 34879-0 zusätzlich um Hinweise zu den Motorradfahrern, die von Titisee-Neustadt über die B 31 und die B 27 weiter über die A864 und A81 in Richtung Stuttgart gefahren sind.

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