Volles Haus an der Hochschule der Polizei in Villingen-Schwenningen.

Eine gro­ße Gäs­te­schar hat sich am Diens­tag­vor­mit­tag in der Turn­hal­le der Hoch­schu­le der Poli­zei in Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen ver­sam­melt. Der 38. Stu­di­en­jahr­gang erhielt sei­ne Abschluss­zeug­nis­se.

Pro­rek­tor Pro­fes­sor Fried­rich Vögt begrüß­te neben zahl­rei­chen Ver­tre­tern des öffent­li­chen Lebens auch Dele­ga­tio­nen von Poli­zei­or­ga­ni­sa­tio­nen und –aka­de­mi­en aus fünf Natio­nen, die der Hoch­schu­le ver­bun­den sind.

429 Stu­die­ren­de, davon etwa ein Drit­tel jun­ge Frau­en, erhiel­ten neben dem sil­ber­nen Kom­mis­sar­stern auch das Zeug­nis „BA Poli­ce Ser­vice“, berich­te­te der Prä­si­dent der Hoch­schu­le, Mar­tin Schatz. Die Zahl der Stu­die­ren­den stei­ge enorm. Aus­ge­legt für 850 Stu­die­ren­de sei­en der­zeit etwa 1000 gleich­zei­tig in Schwen­nin­gen und bis 2021 wer­de die Zahl auf 1700 stei­gen. Er wün­sche sich, dass die Absol­ven­ten „Frei­heit und Sicher­heit in einem aus­ge­wo­ge­nen Ver­hält­nis“  betrach­te­ten.

Innenminister Strobl lobt Polizeistudierende

Als Fest­red­ner sprach der Innen­mi­nis­ter des Lan­des, Tho­mas Stro­bl (CDU), vom Ver­trau­en als Kapi­tal­an­la­ge. An der Hoch­schu­le hät­ten die Absol­ven­ten „das Rüst­zeug für den poli­zei­li­chen Dienst“ erwor­ben. Die Poli­zei im Land befän­de sich in einem „Pro­zess der Erneue­rung“, er sprach von einer „ange­spann­ten Sicher­heits­la­ge“ mit einer „abs­trakt hohen Gefähr­dung“.

Innen­mi­nis­ter Tho­mas Stro­bel bei sei­ner Anspra­che.

Bein den Ein­stel­lun­gen wer­de die Zahl von 1400 Anfän­gern bei der Poli­zei in die­sem in den nächs­ten bei­den Jah­ren auf 1800 gestei­gert. Die  Stu­die­ren­den in Schwen­nin­gen  durch­lie­fen „ein Stu­di­um auf höchs­tem Niveau“. Wie das bei annä­hernd dop­pelt so vie­len Stu­die­ren­den gewähr­leis­tet wer­den kann, ließ Innen­mi­nis­ter Stro­bl offen.

Schwierige Studienbedingungen

Die Ver­tre­ter der Stu­den­ten­ver­tre­tung (ASTA) berich­te­ten, dass es für die Auf­stiegs­be­am­ten doch enorm schwer war, „sich auf das Stu­di­um ein­zu­stel­len“. Jen­ni­fer Wolf, Susan­ne Brom­berg, Tho­mas Vogel und Mar­tin Swier­kot berich­te­ten von schwie­ri­gen Stu­di­en­be­din­gun­gen – vom feh­len­den W-Lan bis feh­len­den Park­plät­zen. Sie lob­ten aber auch ihre Dozen­ten, die Trai­ner und die Mit­ar­bei­ter der Hoch­schu­le. Immer­hin 15 ver­schie­de­ne Fächer hät­ten sie belegt. Und sie schwärm­ten von den Par­ties, die sie immer wie­der gefei­ert hät­ten.

AStA Mit­glied Susan­ne Brom­berg.
Fotos: him

Als Jahr­gangs­bes­te zeich­ne­te schließ­lich der Prä­si­dent der Hoch­schu­le Samu­el Rie­del, Marei­ke Klop­pen­burg und Vanes­sa Dedic aus. Musi­ka­lisch beglei­te­te das Lan­des­po­li­zei­or­ches­ter unter der Lei­tung von Ara­ta Koji­ma die Ver­an­stal­tung.