Regi­on Rott­weil Regie­rungs­prä­si­di­um Frei­burg wirbt um Leh­rer­nach­wuchs für die länd­li­chen Regio­nen

Regierungspräsidium Freiburg wirbt um Lehrernachwuchs für die ländlichen Regionen

Schul­ver­wal­tung unter­nimmt gro­ße Anstren­gun­gen bei der Beset­zun­gen von Leh­rer­stel­len

Das Regie­rungs­prä­si­di­um Frei­burg wirbt um ange­hen­de Leh­re­rin­nen und Leh­rer, da es ins­be­son­de­re im Länd­li­chen Raum für das neue Schul­jahr noch offe­ne Stel­len gibt, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung des Regie­rungs­prä­si­di­ums Frei­burg. Die Aus­sich­ten für eine Ein­stel­lung sind vor allem in den Grund­schu­len und in den son­der­päd­ago­gi­schen Bil­­dungs-und Bera­tungs­zen­tren beson­ders gut. Die Schul­ver­wal­tung bit­tet Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber drin­gend dar­um, ins­be­son­de­re auch Stel­len in den Land­krei­sen Tutt­lin­gen, Rott­weil, Schwar­z­­wald-Baar-Kreis und Walds­hut anzu­neh­men.

„Es fehlt grund­sätz­lich an aus­rei­chend geeig­ne­ten Per­so­nen auf dem
Arbeits­markt, aber auch an Fle­xi­bi­li­tät bei den vor­han­de­nen Bewer­be­rin­nen und
Bewer­bern“, so Regie­rungs­prä­si­den­tin Bär­bel Schä­fer. „Vie­le Bewer­be­rin­nen
und Bewer­ber geben aus­schließ­lich die Stadt Frei­burg und die unmit­tel­ba­re
Umge­bung als Ein­stel­lungs­ort an. Einen ande­ren Schul­stand­ort leh­nen sie ab,
selbst dann, wenn es sich um unbe­fris­te­te Lan­des­be­am­ten­stel­len han­delt. Die­se
Ten­denz hat sich im lau­fen­den Ver­fah­ren noch­mals ver­stärkt.“

Das Leh­rer­ein­stel­lungs­ver­fah­ren hat im Dezem­ber 2018 begon­nen mit der
ers­ten Run­de von Stel­len­aus­schrei­bun­gen, im Febru­ar 2019 und im März 2019
folg­ten zwei wei­te­re Run­den von Stel­len­aus­schrei­bun­gen. Dabei mach­te das
Regie­rungs­prä­si­di­um von der Mög­lich­keit Gebrauch, vie­le der zu beset­zen­den
Grund­schul­stel­len im Länd­li­chen Raum bereits vor dem
Haupt­aus­schrei­bungs­ver­fah­ren aus­zu­schrei­ben.


Wie geht es wei­ter?

Aktu­ell ste­hen die frei­en Stel­len als Stel­­len-Info im Inter­net unter www.lehreronline-
bw.de. „Wir hof­fen, dass Leh­re­rin­nen und Leh­rer, die bis­lang die
betrof­fe­nen Land­krei­se aus­ge­schlos­sen und sich nur für die Rhein­schie­ne
bewor­ben haben, doch noch ent­schei­den, eine attrak­ti­ve Stel­le im länd­li­chen
Raum anzu­neh­men. Wir appel­lie­ren an die Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber, sich
räum­lich fle­xi­bler zu zei­gen“, so der Abtei­lungs­prä­si­dent der Schul­ab­tei­lung
Tho­mas Hecht.

„Die Schul­ver­wal­tung tut alles, um die Unter­richts­ver­sor­gung zu gewähr­leis­ten –
wir haben in den ver­gan­ge­nen Tagen alle Neu­be­wer­be­rin­nen und Neu­be­wer­ber,
die sich räum­lich ein­ge­schränkt bewor­ben haben, ange­ru­fen mit der drin­gen­den
Bit­te, ob sie sich nicht auch in einer ande­ren Regi­on ein­set­zen las­sen. Lei­der ist
die­se Bereit­schaft bis­her nur in Ein­zel­fäl­len zu erken­nen“, so Tho­mas Hecht.
Die jetzt im Stel­­len-Info-Ver­­­fah­­ren aus­ge­schrie­be­nen Stel­len sind auch für
Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber aus dem Gym­na­si­um geöff­net. Im Bereich der
Grund­schu­len und Sekun­dar­schu­len I (Werk­re­al­schu­len, Gemein­schafts­schu­len,
Real­schu­len, Son­der­päd­ago­gi­sche Bil­­dungs- und Bera­tungs­zen­tren) sind sogar
unbe­fris­te­te Ein­stel­lun­gen mög­lich. Für man­che Lehr­be­fä­hi­gun­gen, wie zum
Bei­spiel Deutsch, Geschich­te oder Spa­nisch, gibt es für die Gym­na­si­en bereits
jetzt, aber vor­aus­sicht­lich auch in den nächs­ten Jah­ren mehr aus­ge­bil­de­te
Leh­re­rin­nen und Leh­rer als Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten. Gera­de für die­se
Lehr­kräf­te ist dies eine ein­ma­li­ge Chan­ce doch in ihrem Wunsch­be­ruf zu
arbei­ten.

„Die Schul­ver­wal­tung tut alles, um die Unter­richts­ver­sor­gung zu gewähr­leis­ten –
wir haben in den ver­gan­ge­nen Tagen alle Neu­be­wer­be­rin­nen und Neu­be­wer­ber,
die sich räum­lich ein­ge­schränkt bewor­ben haben, ange­ru­fen mit der drin­gen­den
Bit­te, ob sie sich nicht auch in einer ande­ren Regi­on ein­set­zen las­sen. Lei­der ist
die­se Bereit­schaft bis­her nur in Ein­zel­fäl­len zu erken­nen“, so Tho­mas Hecht.
Die jetzt im Stel­­len-Info-Ver­­­fah­­ren aus­ge­schrie­be­nen Stel­len sind auch für
Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber aus dem Gym­na­si­um geöff­net. Im Bereich der
Grund­schu­len und Sekun­dar­schu­len I (Werk­re­al­schu­len, Gemein­schafts­schu­len,
Real­schu­len, Son­der­päd­ago­gi­sche Bil­­dungs- und Bera­tungs­zen­tren) sind sogar
unbe­fris­te­te Ein­stel­lun­gen mög­lich. Für man­che Lehr­be­fä­hi­gun­gen, wie zum
Bei­spiel Deutsch, Geschich­te oder Spa­nisch, gibt es für die Gym­na­si­en bereits
jetzt, aber vor­aus­sicht­lich auch in den nächs­ten Jah­ren mehr aus­ge­bil­de­te
Leh­re­rin­nen und Leh­rer als Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten. Gera­de für die­se
Lehr­kräf­te ist dies eine ein­ma­li­ge Chan­ce doch in ihrem Wunsch­be­ruf zu
arbei­ten.

„Wir hof­fen, dass die­se sehr gut aus­ge­bil­de­ten Leh­re­rin­nen und Leh­rer von
die­sem Ange­bot Gebrauch machen“ so Tho­mas Hecht. „Bei Inter­es­se kön­nen
sie sich ger­ne an die jewei­li­gen Staat­li­chen Schul­äm­ter oder auch direkt an das
Regie­rungs­prä­si­di­um, Abtei­lung Schu­le und Bil­dung, wen­den.“

Was tut die Schul­ver­wal­tung noch? Es wer­den wie­der Teil­zeit­lehr­kräf­te gebe­ten,
ihr Depu­tat auf­zu­sto­cken, beur­laub­te Lehr­kräf­te zu einer vor­zei­ti­gen Rück­kehr
ani­miert und Pen­sio­nä­re wegen einer Wei­ter­be­schäf­ti­gung ange­fragt. Das Land
hat den Zugang für Anwär­te­rin­nen und Anwär­tern aus ande­ren Bun­des­län­dern
erleich­tert sowie einen Aus­gleich zwi­schen den Stel­len­kon­tin­gen­ten der
Regie­rungs­prä­si­di­en ein­ge­führt. Haupt- und Werk­re­al­schul­leh­rer und Lehr­kräf­te
mit gym­na­sia­ler Lehr­be­fä­hi­gung kön­nen ver­stärkt an den Son­der­päd­ago­gi­schen
Bera­­tungs- und Betreu­ungs­zen­tren (SBBZ) ein­ge­setzt wer­den. Zusätz­li­che
Ange­bo­te soll es in Form von Qua­li­fi­zie­rungs­lehr­gän­gen und Auf­bau­stu­di­en für
Lehr­kräf­te geben, die noch kei­ne son­der­päd­ago­gi­sche Aus­bil­dung absol­viert
haben.

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