Sturmschaden 2014. Archivfoto: NRWZ

Der Deut­sche Wet­ter­dienst (DWD) hat einen unge­müt­li­chen Mitt­woch ange­kün­digt. Den Vor­her­sa­gen zufol­ge soll der Wind „aus­gangs der Nacht“, wie der Dienst schreibt, deut­lich zuneh­men. Von Orkan­bö­en ist die Rede.

Ab dem Vor­mit­tag sei­en von Nord­wes­ten her ver­brei­tet schwe­re Sturm­bö­en um 100 Kilo­me­ter pro Stun­de (10 Beau­fort, Bft) wahr­schein­lich. Bei kräf­ti­gen Schau­ern und Gewit­tern tre­ten vor­über­ge­hend orkan­ar­ti­ge Böen bis 115 km/h (Bft 11) auf, gebiets­wei­se sind auch Orkan­bö­en über 120 km/h (Bft 12) nicht aus­ge­schlos­sen, so der DWD. Das ent­sprä­che dem Maxi­mum der Beau­fort­ska­la. Mög­lich sind schwers­te Sturm­schä­den und Ver­wüs­tun­gen.

Im Schwarz­wald und in den Alpen kommt es zudem ober­halb von 600 Metern zu extre­men Orkan­bö­en über 140 km/h (Bft 12+).

Am Nach­mit­tag nimmt die Unwet­ter­ge­fahr ab, wenn­gleich sich wei­ter­hin Schau­er und Gewit­ter mit teils schwe­ren Sturm­bö­en bis 100 km/h (Bft 10) bil­den kön­nen, so der Wet­ter­dienst.

Für die Regi­on Rott­weil gilt sei­ne War­nung von 6 bis 16 Uhr.

Ers­te Wind- und Sturm­bö­en kön­nen der­weil bereits in der Nacht auf Mitt­woch, ab etwa 3 Uhr auf­tre­ten, so der DWD. Der Dienst schreibt: „Dies ist ein ers­ter Hin­weis auf erwar­te­te Unwet­ter. Er soll die recht­zei­ti­ge Vor­be­rei­tung von Schutz­maß­nah­men ermög­li­chen. Die Pro­gno­se wird in den nächs­ten 18 Stun­den kon­kre­ti­siert. Bit­te ver­fol­gen Sie die wei­te­ren Wet­ter­vor­her­sa­gen mit beson­de­rer Auf­merk­sam­keit.“