Region Rottweil: Verkehr versinkt im Neuschnee

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Sehnlichst erwartet: Streufahrzeug in Rottweil. Foto: gg

Schneefall hat am frühen Mittwochmorgen in der Region Rottweil für ein leichtes Verkehrschaos gesorgt. Die Straßen wurden binnen wenigen Minuten spiegelglatt. Stark betroffen, etwa: Rottweil.

Das Polizeipräsidium Tuttlingen bestätigt der NRWZ in einer ersten, frühen Einschätzung der Lage: "Es gibt in der Region ein leichtes Verkehrschaos", so ein Präsidiumssprecher. So gebe es "einige Wegrutscher, aber keine gravierenden Unfälle." Es gehe einfach sehr schleppend voran.

So fasst die Polizei die Lage in der Region zusammen:

Zahlreiche Schneeschauer haben in den frühen Morgenstunden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Tuttlingen für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Der Verkehr kam auf einigen Bundes- und Landessstraßen teilweise zum Erliegen. Besonders betroffen waren die Steigungs- und Gefällstrecken auf den Bundesstraßen 314 im Bereich Randen, B14/B311 Emmingen-Liptingen, B33 im Raum Triberg – St. Georgen, B500/B28 Freudenstadt und L442/440 Balingen. Dutzende LKW standen quer und warteten auf den Winterdienst.

Am Mittwoch verzeichnete das Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Tuttlingen insgesamt 130 witterungsbedingte Einsätze. Bei 70 Verkehrsunfällen entstand Sachschaden in noch nicht bekannter Höhe. Bei wenigen Unfällen waren auch leichtere Personenschäden zu beklagen.

Besonders schleppend lief der Verkehr offenbar auch auf den Bundesstraßen rund um Rottweil. Dort bildeten sich auf glatter Fahrbahn lange Fahrzeugschlangen. "Auf der B14 bei RW sollte man statt dem Auto Schlittschuhe nehmen", kommentiert ein NRWZ-Leser trocken.

Rettungskräfte des Roten Kreuzes hatten am Morgen außerdem Mühe, zu einem Einsatz nahe Rottweil zu kommen, auf Neuschnee und glatt gefahrener Straße ging’s nur langsam voran.

Einige Dutzend Schüler werden zu spät zum Unterricht kommen: Zwischenzeitlich sind zwei Busse der Linie 35 in der Unteren Hauptstraße in Rottweil hängen geblieben.

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Drei Busse hingen mittlerweile in der Unteren Hauptstraße fest. Fotos: gg

Update: Einer der Busse hing mehr als eine Stunden lang in der Unteren Hauptstraße, an der Einmündung zum Friedrichsplatz fest. Zwischenzeitlich reihten sich zwei weitere hinter ihm ein. Die Schüler darin blieben, soweit die NRWZ das beurteilen kann, ruhig. Die Busfahrer wiederum rangen um Fassung, ergaben sich aber ihrem Schicksal. Am Ende waren es Mitarbeiter des Betriebshofs der Stadt Rottweil, die mit Streusalz gezielt die Busse flott machten. Außerdem half der Betreiber des "Sternen" tatkräftig mit. "Ist jeden Winter dasselbe", kommentierte er.

Zahlreiche Fahrzeuge sind auch zwischen Schramberg und Sulgen hängen geblieben.

Update 12.15 Uhr: Wegen der aktuellen Witterungsverhältnisse können Fahrtzeiten und Anschlüsse im Buslinienverkehr des Verkehrsverbundes TUTicket nicht gewährleistet werden, meldet das Tuttlinger Landratsamt. Im gesamten Landkreis Tuttlingen – vor allem im Raum Spaichingen und auf dem Heuberg – komme es aktuell zu Fahrtausfällen und Verspätungen. "Bei allen Entscheidungen steht stets die Sicherheit der Fahrgäste im Vordergrund", so das Landratsamt. Alle Fahrgäste werden um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten gebeten.

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Wir berichten an dieser Stelle über mögliche weitere Verkehrsbehinderungen.

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