Erster Platz und Einzug in den Landesentscheid: Sarah Ruf und Mereth Kleikamp vom DHG. Foto: Konstanze Nickolaus

Bereits zum vier­ten Mal fand der Jugend forscht Regio­nal­wett­be­werb Donau-Hegau unter der Paten­schaft des Endo­sko­pie-Spe­zia­lis­ten Karl Storz und der Stadt Tutt­lin­gen Besu­cher­zen­trum der Fir­ma in Tutt­lin­gen statt.

Unter dem Mot­to „Zukunft – ich gestal­te sie“ nutz­ten 114 Jung­for­scher die Gele­gen­heit, ihre krea­ti­ven und inno­va­ti­ven Pro­jek­te vor­zu­stel­len. Beim dies­jäh­ri­gen Wett­be­werb nah­men ins­ge­samt 60 Pro­jek­te in den sie­ben Fach­ge­bie­ten Arbeits­welt, Bio­lo­gie, Che­mie, Mathematik/Informatik, Phy­sik, Tech­nik und Geo- und Raum­wis­sen­schaf­ten teil. In der Alters­klas­se ab 15 Jah­ren prä­sen­tier­ten die Jugend-forscht-Teil­neh­mer ins­ge­samt 24 Pro­jek­te. In der Juni­or­spar­te „Schü­ler expe­ri­men­tie­ren“ (ab 4. Klas­se) wur­den ins­ge­samt 36 Pro­jek­te prä­sen­tiert.

Die Damen­welt hat dabei in der Regi­on gründ­lich auf­ge­holt: Fast 40 Pro­zent der Teil­neh­mer sind weib­lich. Allen vor­an die bei­den Mäd­chen aus dem Rott­wei­ler Dros­te-Hüls­hoff-Gym­na­si­um: Sarah Ruf und Mereth Klei­kamp, die ein erns­tes Pro­blem unter die Lupe genom­men und damit den Regio­nal­sieg im Fach­be­reich Bio­lo­gie geholt haben. Der Rie­sen­bä­ren­klau ist zwar eine schön anzu­se­hen­de Pflan­ze, gehört aber nicht ins Öko­sys­tem und bedroht dort die ein­hei­mi­sche Flo­ra. Die dür­fen in den Lan­des­ent­scheid.

Dr. Sybill Storz, die Geschäfts­füh­re­rin der Fir­ma Karl Storz, infor­mier­te sich über den Pela­gus.

Juli­an Schnei­der aus Vil­lin­gen­dorf, der ein­zi­ge Stu­dent unter den Teil­neh­mern, hat­te zusam­men mit Tobi­as Heinz aus Dun­nin­gen (Leib­niz-Gym­na­si­um) ein Gerät zur Mes­sung von Umwelt­da­ten in der Tie­fe des Mee­res ent­wi­ckelt, den „Pela­gus“. Sie erhiel­ten im Fach­ge­biet Tech­nik nicht nur den drit­ten Platz, son­dern auch den Son­der­preis Umwelt­tech­nik.

Bei der Sie­ger­eh­rung gab es zunächst einen kru­zen Video-Clip über die Teil­neh­mer und ihr Pro­jekt zu sehen; hier Tim Hudel­mai­er, Timo Schu­ma­cher und Sven Beke­si.

Tim Hudel­mai­er, Timo Schu­ma­cher und Sven Beke­si, alle aus Rott­weil und im Leib­niz-Gym­na­si­um, stell­ten ihr „All access res­cue vehi­cle“ vor, einen Hexa­cop­ter mit spe­zi­ell ent­wi­ckel­tem Greif­sys­tem. Auch sie bele­gen einen drit­ten Platz im Fach­ge­biet Tech­nik.

Mit Che­mie haben sich die Leib­niz-Gym­na­si­as­ten Jonas Kobel und Moritz Böhm aus Dun­nin­gen sowie Arthur Fibich aus Aldin­gen befasst: Durch ihre Unter­su­chun­gen am Renn­feu­er­ofen beleg­ten sie den zwei­ten Platz.

Jan­nik Schwei­zer und Dr. Sybill Storz.

Den Son­der­preis erneu­er­ba­re Ener­gi­en bekam Janik Schwei­zer aus Rott­weil, Schü­ler des AMG.

Luca Iri­on, Jonas Lau­dert und Linus Bau­er freu­en sich über ihren drit­ten Rang.

Einen Robo­ter, der die Müll­ton­ne am Abhol­tag an die Stra­ße stellt und nach der Lee­rung wie­der zurück­bringt, haben die DHG-Schü­ler Luca Iri­on und Jonas Lau­dert aus Zim­mern sowie Linus Bau­er aus Rott­weil kon­stru­iert. Die „fah­ren­de Müll­ton­ne“ kam im Fach­ge­biet Arbeits­welt auf den drit­ten Platz.

Nina Lau­dert und Nina Speck­hart brach­te der Pfer­de­sport zu ihren For­schun­gen. Fotos: wede

Eben­falls am DHG sind Nina Lau­dert aus Zim­mern und Nina Speck­hart aus Rott­weil. Sie haben sich mit der Fra­ge beschäf­tigt „Was hält mei­nen Hand­schuh an der Lon­ge?“ Das brach­te den bei­den Zwölf­jäh­ri­gen einen zwei­ten Platz im Fach­ge­biet Phy­sik bei „Schü­ler expe­ri­men­tie­ren“.