Schlechter Tag für Raser

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Die Polizei will am morgigen Donnerstag, 24. März, wieder verstärkt gegen Raser vorgehen. Und das im Rahmen eines Blitzermarathons. Den hat das Innenministerium angekündigt.

Die Polizei am morgigen Donnerstag in ganz Baden-Württemberg erneut am europaweiten “Speedmarathons” teilnehmen und flächendeckend Geschwindigkeitskontrollen durchführen. “Jeder muss damit rechnen geblitzt zu werden, wenn er sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hält”, kündigte Innenminister Thomas Strobl an. Der Blitzermarathon ist Teil der europaweiten ROADPOL Geschwindigkeitskontrollwoche, die vom 21. bis 27. März 2022 stattfindet. Ziel dieser Aktion ist es laut Innenministerium, die Gefahren von zu schnellem Fahren in das Bewusstsein zu rücken und dadurch die Verkehrssicherheit zu verbessern. Um den Kontrolldruck zusätzlich zu steigern, seien die Kontrollen vor Ort mit den Städten und Kommunen abgestimmt worden.

“Die Verkehrssicherheit in Baden-Württemberg hat in den letzten Jahren ein sehr hohes Niveau erreicht. Trotzdem müssen wir festhalten, dass im letzten Jahr 126 Menschen auf unseren Straßen ihr Leben verloren haben – und das nur, weil ein Verkehrsteilnehmender zu schnell unterwegs war”, so Innenminister Strobl. Damit sei jeder dritte tödliche Verkehrsunfall 2021 auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen gewesen. “Oder, um es noch plastischer auszudrücken: An jedem dritten Tag starb ein Mensch auf den Straßen Baden-Württembergs durch sinnlose Raserei”, sagte Strobl. Nicht angepasste Geschwindigkeit sei nach wie vor die Unfallursache Nummer eins für tödliche Verkehrsunfälle.

Die Polizei Baden-Württemberg setzt für die Geschwindigkeitsüberwachung nach Angaben des Innenministeriums auf modernste Verkehrsüberwachungstechnik. Dabei soll es sich um einen Mix aus Laserhandmessgeräten, mobilen und stationären Geschwindigkeitsmessgeräten sowie zivilen Video-Pkws handeln. Zudem sind am Donnerstag landesweit zwölf Enforcement Trailer (Geschwindigkeitsmessanhänger) der Polizei im Einsatz. Städte wie etwa Rottweil setzen diese Anhänger bereits ein.

„Oberstes Ziel unserer Arbeit ist es, den Verkehr auf unseren Straßen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen – und das ist nur durch gezielte und konsequente Verkehrsüberwachung möglich. Hierbei möchte ich ausdrücklich betonen: Es geht darum, Menschenleben zu retten! Es geht hier nicht darum, Bürgerinnen und Bürger zur Kasse zu bitten. Die Wirkzusammenhänge zwischen Kontrolldruck, Sanktionshöhe und Verhaltensänderung sind wissenschaftlich erwiesen und deshalb werden wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, damit alle gesund zuhause ankommen“, so Innenminister Strobl.

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