Das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen hat am Sonn­tag, am letz­ten Ver­anstak­tungs­tag eine posi­ti­ve Zwi­schen­bi­lanz des Southsi­de Fes­ti­vals gezo­gen. Nach dem üblen Scherz des „Bombe!”-Rufers ist es dem­nach weit­ge­hend ruhig geblie­ben. Allein: Ein 20-Jäh­ri­ger nutz­te die Ver­an­stal­tung anschei­nend, um fal­sche Fünf­zi­ger in Umlauf zu brin­gen.

Wäh­rend des Anrei­se­ver­kehrs kam es ledig­lich in den Vor­mit­tags­stun­den am Don­ners­tag zu kurz­zei­ti­gen Ver­kehrs­be­ein­träch­ti­gun­gen”, so Poli­zei­rat Jörg Rom­mel­fan­ger. Er ergänzt, dass „dies an der außer­ge­wöhn­lich frü­hen Anrei­se vie­ler Fes­ti­val­gäs­te lag”. In der Fol­ge war dadurch die Poli­zei, ins­be­son­de­re vor und zum Zeit­punkt der Öff­nung der Cam­ping­plät­ze und wäh­rend der Aus­ga­be der Ein­tritts­bänd­chen, gefor­dert und prä­sent, denn hier kam es durch den gro­ßen Andrang zu län­ge­ren War­te­zei­ten. Bis Frei­tag­abend hat­te dann die Viel­zahl der Fes­ti­val­be­su­cher ihr Wochen­end­quar­tier bezo­gen.

Die Poli­zei war wäh­rend des gan­zen Fes­ti­val­be­triebs stän­dig auf dem gan­zen Gelän­de sowie an den Zufahr­ten unter­wegs und prä­sent. Sie sei ein gern gese­he­ner Ansprech­part­ner für die gut gestimm­ten Fes­ti­val­gäs­te gewe­sen, so die Erfah­rung der Beam­ten. Auch Poli­zei­prä­si­dent Ger­hard Rege­le hat beim Fes­ti­val vor­bei geschaut.

Nach dem schlech­ten Scherz eines Fes­ti­val­be­su­chers am Don­ners­tag (wir haben berich­tet) waren es unter ande­rem ins­ge­samt acht „fal­sche Fünf­zi­ger”, die die Poli­zei beschäf­tig­ten. Mitt­ler­wei­le konn­te ein 20-jäh­ri­ger Tat­ver­däch­ti­ger ermit­telt wer­den, der die Blü­ten bei Zahl­vor­gän­gen in den Umlauf gebracht haben soll.

Ansons­ten hat­ten es die Geset­zes­hü­ter über­wie­gend mit typi­scher Fes­ti­val-Kri­mi­na­li­tät zu tun: Dieb­stäh­le, Ver­stö­ße gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz und eini­ge Leu­te, die ohne Ticket auf das Fes­ti­val­ge­län­de gelangt waren.

Die fried­li­che und tol­le Stim­mung spie­gel­te sich aber auch dar­in, dass nur weni­ge Köper­ver­let­zun­gen regis­triert wur­den, heißt es im Poli­zei­be­richt.

Poli­zei­rat Rom­mel­fan­ger zeig­te sich zufrie­den: „Wir kön­nen von einem bis­lang rund­um gelun­ge­nen, fröh­li­chen, bei idea­len Wet­ter­be­din­gun­gen statt­fin­den­den Southsi­de 2017 berich­ten.”