SPD gewinnt Preis für Bürgerbeteiligung

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Andree Weidner (von links), Mervete Alijaj und Jens Löw freuen sich über den gemeinsamen Erfolg der drei SPD-Kreisverbände. Foto: pm

REGION (pm) – Freu­de bei den SPD-Kreis­ver­bän­den Rott­weil, Schwarz­wald-Baar und Tutt­lin­gen: Beim Wett­be­werb des „Staats­an­zei­gers” haben die drei Kreis­ver­bän­de gemein­sam in der Kate­go­rie 5, Land­kreis und Regio­na­le Koope­ra­tio­nen, einen drit­ten Preis und ein Preis­geld von 500 Euro gewon­nen. Damit sind sie einer der Leucht­tür­me der Bür­ger­be­tei­li­gung im Land. Dar­über berich­tet die SPD in einer Mit­tei­lung:

Wir sind sehr stolz auf die­se tol­le Aner­ken­nung unse­res gemein­sa­men Enga­ge­ments und freu­en uns auf die wei­te­re gemein­sa­me Arbeit“, freut sich Jens Löw, SPD-Kreis­vor­sit­zen­der Schwarz­wald-Baar über den gemein­sa­men Erfolg. Den Preis hat er gemein­sam mit And­ree Weid­ner vom SPD-Kreis­ver­band Rott­weil und Mer­ve­te Ali­jaj vom SPD-Kreis­ver­band Tutt­lin­gen in Stutt­gart im „Neu­en Schloss“ ent­ge­gen­ge­nom­men.

Ziel der drei SPD-Kreis­ver­bän­de ist es, in der Bevöl­ke­rung wie­der Lust auf poli­ti­sche Arbeit zu wecken. Gleich­zei­tig wol­len die Akteu­re dem Vor­wurf ent­ge­gen­tre­ten, dass die Betei­li­gung an der öffent­li­chen Dis­kus­si­on nichts bringt, „weil die da oben ohne­hin machen, was sie wol­len“. Kon­kret geht es dar­um, Wege zu fin­den, Bevöl­ke­rung und Poli­tik wie­der ins Gespräch mit­ein­an­der zu brin­gen. Durch die Betei­li­gung vor allem auch jun­ger Wäh­ler soll Neu­gier auf poli­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zes­se und die Mit­wir­kung dar­an, geweckt wer­den.

Nur, wenn es gelingt, die Bür­ger von der Not­wen­dig­keit eige­ner Ver­ant­wor­tungs­über­nah­me zu über­zeu­gen, haben basis­de­mo­kra­ti­sche Bestre­bun­gen, Bür­ger­be­fra­gun­gen und Volks­ent­schei­de über­haupt eine Chan­ce auf Erfolg“, sagt Jens Löw, Vor­sit­zen­der des SPD-Kreis­ver­bands Schwarz­wald-Baar.

The­ma­ti­siert wer­den von Regi­on Hoch 3 drän­gen­de regio­na­le The­men wie Infra­struk­tur, Pfle­ge­not­stand, Inte­gra­ti­on von Asyl­be­wer­bern und Mobi­li­tät. Dies alles nach Mög­lich­keit über­par­tei­lich, um durch neue Gesprächs­an­ge­bo­te, mit den Bür­gern an der Basis ins Gespräch zu kom­men und gemein­sam Lösungs­an­sät­ze zu erar­bei­ten.

Neben der the­ma­ti­schen Arbeit wer­den auch Ver­an­stal­tun­gen ange­bo­ten, wie etwa Podi­ums­dis­kus­sio­nen. Auch mit Stadt­füh­run­gen soll ver­sucht wer­den, Men­schen für die Poli­tik zu gewin­nen. Gera­de hier ist es gelun­gen, auch Men­schen ohne Par­tei­buch zur Teil­nah­me zu begeis­tern. Auch Musik­kon­zer­te, wie „Rock gegen Rechts“ in Dun­nin­gen gehö­ren zum Ange­bot. Bis zum Jahr 2018 sind zahl­rei­che wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen geplant, so zur Indus­trie 4.0 und zur Mobi­li­tät im länd­li­chen Raum.

Das nächs­te Tref­fen der SPD Regioh3 fin­det am 18. Novem­ber statt. Am Rand des SPD Lan­des­par­tei­ta­ges in Donau­eschin­gen prä­sen­tiert die Grup­pes ihre Arbeits­schwer­punk­te.

 

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