Polizeipräsident Gerhard Regele. Foto: pm

Wei­ter­hin gerings­te Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung im Land – deut­li­cher Rück­gang der Woh­nungs­ein­brü­che auf einen his­to­ri­schen Tief­stand seit 35 Jah­ren – Anzahl der Straf­ta­ten auf dem nied­rigs­ten Stand seit 30 Jah­ren”, so lau­ten die Schlag­zei­len über dem dies­jäh­ri­gen „Sicher­heits­be­richt Kri­mi­na­li­tät” des Poli­zei­prä­si­di­ums.  Und wei­ter: „Auf­klä­rungs­quo­te an dritt­bes­ter Stel­le in Baden-Würt­tem­berg – alle her­aus­ra­gen­den Ver­bre­chen auf­ge­klärt – dafür jedoch Anstieg bei Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te – leich­ter Rück­gang beim Anteil aus­län­di­scher Tat­ver­däch­ti­ger, jedoch nach wie vor auf hohem Niveau.”

Wir ver­öf­fent­li­chen den Bericht im Wort­laut:

Das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen regis­trier­te für das Jahr 2018 erneut einen deut­li­chen Rück­gang der erfass­ten Straf­ta­ten um 1314 ( minus 4,6 Pro­zent) und kommt so auf den nied­rigs­te Stand der auf­ge­zeich­ne­ten Straf­ta­ten seit 30 Jah­ren! In der Poli­zei­li­chen Kri­mi­nal­sta­tis­tik (PKS) sind für die fünf Land­krei­se Tutt­lin­gen, Rott­weil, Freu­den­stadt, den Schwarz­wald-Baar-Kreis und den Zol­lern­alb­kreis ins­ge­samt 27.502 Straf­ta­ten (Vor­jahr 28.816) erfasst.

Auf Basis der Zahl der Straf­ta­ten allei­ne ist aller­dings noch kei­ne sach­ge­rech­te Bewer­tung mög­lich. Erst im Ver­hält­nis zur Zahl der Ein­woh­ner lässt sich eine Ver­gleich­bar­keit der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung her­lei­ten. Und die­se liegt für den Bereich des Poli­zei­prä­si­di­ums Tutt­lin­gen mit  3459 regis­trier­ten Straf­ta­ten je 100.000 Ein­woh­ner nicht nur weit unter dem Lan­des­durch­schnitt (5191). Das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen weist damit zum wie­der­hol­ten Male die gerings­te Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung aller Poli­zei­prä­si­di­en in Baden-Würt­tem­berg auf.

Die Gesamt­zahl der Straf­ta­ten ver­teilt sich wie folgt auf die Land­krei­se:

 Land­kreis, Straf­ta­ten, (Straf­ta­ten Vor­jahr), Auf­klä­rungs­quo­te

- Schwarz­wald-Baar-Kreis, 7734, (8620), 63,8 Pro­zent

- Zol­lern­alb­kreis, 6427, (6494), 65,7 Pro­zent

- Land­kreis Tutt­lin­gen, 5510, (5258), 63,9 Pro­zent

- Land­kreis Rott­weil, 3906, (4360), 66,4 Pro­zent

- Land­kreis Freu­den­stadt, 3925, (4084), 64,4 Pro­zent.

Hohe Aufklärungsquote

Das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen liegt mit einer Auf­klä­rungs­quo­te von 64,7 Pro­zent über dem Lan­des­durch­schnitt von 62,7 Pro­zent und zudem an dritt­bes­ter Stel­le im Land. Ins­ge­samt konn­ten von den regis­trier­ten 27.502 Straf­ta­ten 17.794 Taten auf­ge­klärt wer­den. Zudem wur­den alle her­aus­ra­gen­den Ver­bre­chen – ins­be­son­de­re gegen das Leben gerich­te­te Straf­ta­ten – wie schon in den vor­an­ge­gan­ge­nen Jah­ren seit Bestehen des Poli­zei­prä­si­di­ums Tutt­lin­gen, auch im Jahr 2018 zu 100 Pro­zent auf­ge­klärt.

Für die 17.794 auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten konn­ten 13.476 Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt wer­den. Der Anteil der aus­län­di­schen Tat­ver­däch­ti­gen hat sich im Jahr 2018 um 456 (- 9,7 Pro­zent) auf 4267 Tat­ver­däch­ti­ge leicht redu­ziert, liegt jedoch in Bezug auf den Anteil an der Bevöl­ke­rung immer noch auf hohem Niveau. Ein Zehn­jah­res­ver­gleich macht dies deut­lich: wäh­rend sich die Anzahl der deut­schen Tat­ver­däch­ti­gen seit 2009 um 19 Pro­zent redu­ziert hat, stieg die Anzahl der aus­län­di­schen Tat­ver­däch­ti­gen im glei­chen Zeit­raum (trotz der Abnah­me in 2018) um 44 Pro­zent.

Nicht unse­re vie­len geset­zes­treu­en aus­län­di­schen Mit­be­woh­ner machen mir Sor­gen, die oft gute Nach­barn, Bekann­te und auch Freun­de gewor­den sind”, so Poli­zei­prä­si­dent Rege­le, „es sind die Weni­gen, teils auch Inten­siv­tä­ter aus die­sen Rei­hen, die sich nicht an Recht und Gesetz hal­ten und so das nega­ti­ve Bild zeich­nen. Und genau gegen die­se heißt es auch zukünf­tig vor­zu­ge­hen.”

Betrachtung einzelner Deliktsbereiche:

Wohnungseinbrüche auf einem historischen Tiefstand seit 35 Jahren

Nicht nur dem lan­des­wei­ten Trend fol­gend (BW – 15,5 Pro­zent) nahm die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che im Bereich des Poli­zei­prä­si­di­ums Tutt­lin­gen im Ver­gleich zum Vor­jahr erheb­lich ab, son­dern unter­schritt den Lan­des­wert mit – 25,2 Pro­zent­punk­ten auch deut­lich.

Mit einem Rück­gang um 67 Fäl­le auf nun­mehr ledig­lich 199 regis­trier­te Woh­nungs­ein­brü­che im Jahr 2018 stellt die­ser Wert zudem einen his­to­ri­schen Tief­stand seit 35 Jah­ren für die fünf Land­krei­se dar.

Auch die Auf­klä­rungs­quo­te liegt mit 38,7 Pro­zent weit über dem Lan­des­schnitt (20,7 Pro­zent). Zudem blie­ben bei den 199 Woh­nungs­ein­brü­chen annä­hernd die Hälf­te (95) im Ver­suchs­sta­di­on ste­cken. Mit­un­ter Ergeb­nis der vie­len Bera­tun­gen durch die Exper­tin­nen und Exper­ten der poli­zei­li­chen Prä­ven­ti­ons­ar­beit, vor Ort oder in den poli­zei­li­chen Bera­tungs­stel­len, deren Tipps vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ange­nom­men und so den Woh­nungs­ein­bre­chern das Han­deln erschwert haben.

Unzwei­fel­haft berüh­ren Woh­nungs­ein­brü­che in beson­de­rem Maße das Sicher­heits­emp­fin­den der Bevöl­ke­rung, wird doch der Kern­be­reich der Pri­vat­sphä­re unmit­tel­bar ver­letzt. Oft wer­den  die psy­chi­schen Fol­gen schlim­mer emp­fun­den als die mate­ri­el­len Schä­den. Nicht ohne Grund spre­chen Opfer­schutz­ex­per­ten von „Lebens­lang für die Betrof­fe­nen”.

Nicht zuletzt aus die­sem Grund setz­te hier das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen und die Poli­zei lan­des­weit – wie schon die Jah­re zuvor – auch im Jahr 2018 erneut einen poli­zei­li­chen Schwer­punkt, an wel­chem wir trotz der his­to­risch guten Zah­len fest­hal­ten wer­den.

Straftaten gegen das Leben

Wegen Mor­des wur­de im Jahr 2018 in sie­ben Fäl­len ermit­telt und in zwölf Fäl­len wegen Tot­schlags. Bei den Mord­de­lik­ten han­del­te es sich um vier ver­such­te Taten; bei den Tot­schlags­de­lik­ten  blieb es bei zehn von 12 Taten beim Ver­such. Gera­de in die­sen bei­den Delikts­fel­dern ist es von ent­schei­den­der Bedeu­tung, inner­halb kür­zes­ter Zeit eine per­so­nell gut aus­ge­stat­te­te Ermitt­lungs­grup­pe oder eine Son­der­kom­mis­si­on ein­rich­ten zu kön­nen. Die Vor­aus­set­zun­gen hier­für wur­den ab 2014 mit der Bil­dung leis­tungs­star­ker Poli­zei­prä­si­di­en und ihren Kri­mi­nal­po­li­zei­di­rek­tio­nen geschaf­fen.

Den­noch müs­sen die bei sol­chen kom­pri­mier­ten, oft rund um die Uhr durch­zu­füh­ren­den Ermitt­lungs­la­gen ein­ge­setz­ten und aus ande­ren Abtei­lun­gen abge­zo­ge­nen Beam­tin­nen und Beam­te unter erheb­li­cher Belas­tung arbei­ten. Und sie haben immer eine her­vor­ra­gen­de Arbeit geleis­tet, die letzt­lich zur Auf­klä­rung sämt­li­cher ange­fal­le­ner Taten beim Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen führ­te – und dies nicht nur 2018, son­dern schon seit Bestehen des Poli­zei­prä­si­di­ums Tutt­lin­gen.

Sexualstraftaten

Wie im gesam­ten Land Baden-Würt­tem­berg (+ 24 Pro­zent) sind auch beim Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen – wenn auch nicht ganz so stark – Sexu­al­straf­ta­ten um 13,2 Pro­zent von 365 Taten in 2017 auf 413 Delik­te im Jahr 2018 gestie­gen. Bei den sexu­ell moti­vier­ten Belei­di­gun­gen muss­te eben­falls eine Stei­ge­rung um 19 regis­trier­te Fäl­le auf nun­mehr 185 ver­zeich­net wer­den – in der Sum­me sind dies im Jahr 2018 ins­ge­samt 598 regis­trier­te Sexu­al­de­lik­te.

Wenn auch die­se Zahl bei der Rück­schau auf die Jah­re 2014 und 2015 mit 645 bezie­hungs­wei­se 726 Fäl­len in die­sem Delikts­feld deut­lich gerin­ger aus­fällt (in 2018 zweit­nied­rigs­te Zahl in den letz­ten fünf Jah­ren), „wird hier das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen für das lau­fen­de Jahr einen kon­zep­tio­nel­len Schwer­punkt setz­ten”, so Poli­zei­prä­si­dent Ger­hard Rege­le in der am Don­ners­tag beim Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen zum Sicher­heits­be­richt durch­ge­führ­ten Pres­se­kon­fe­renz.

Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum und Straßenkriminalität

Sowohl bei den Aggres­si­ons­de­lik­ten im öffent­li­chen Raum als auch bei der Stra­ßen­kri­mi­na­li­tät hat­te das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen 2018 leich­te Stei­ge­run­gen zu ver­zeich­nen. Lag bei den Aggres­si­ons­de­lik­ten die Stei­ge­rung beim Prä­si­di­um mit + 1,0 Pro­zent auf 1270 Fäl­le noch wesent­lich unter dem Lan­des­schnitt (+ 5,2 Pro­zent), so muss­te bei der Stra­ßen­kri­mi­na­li­tät mit + 3,4 Pro­zent und 4473 Fäl­len und somit einer Stei­ge­rung um 147 Fäl­le ein gegen­läu­fi­ger Trend im Ver­gleich zum Lan­des­schnitt Baden-Würt­tem­berg (- 6,1 Pro­zent) regis­triert wer­den.

Einen erheb­li­chen Anteil bei die­sem Delikts­feld tru­gen die began­ge­nen Sach­be­schä­di­gun­gen an Kraft­fahr­zeu­gen (1656 Fäl­le) sowie die Dieb­stahls­de­lik­te an oder aus Kraft­fahr­zeu­gen. Ins­be­son­de­re im Land­kreis Tutt­lin­gen waren in bei­den Delikts­fel­dern, bei den Aggres­si­ons­de­lik­ten (+ 23,4 Pro­zent) und der Stra­ßen­kri­mi­na­li­tät (+ 20,8 Pro­zent) erheb­li­che Stei­ge­run­gen zu ver­zeich­nen, wäh­rend sich in den ande­ren Land­krei­sen eher sin­ken­den Fall­zah­len erga­ben.

Die­sem Trend im Land­kreis Tutt­lin­gen stell­te sich und stellt sich das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen mit einem gan­zen Maß­nah­men­ka­ta­log ent­ge­gen; schon begin­nend im ver­gan­ge­nen Jahr mit erhöh­ten Prä­senz­maß­nah­men durch eige­ne und Unter­stüt­zungs­kräf­te vom Poli­zei­prä­si­di­um Ein­satz, durch zusätz­li­che Groß­kon­trol­len und Kon­troll­ta­ge mit star­kem Kräf­te­an­satz, auch mit Unter­stüt­zung durch kom­mu­na­le Ord­nungs­diens­te sowie mit erhöh­tem Kon­troll­druck bis in die frü­hen Mor­gen­stun­den.

Ein ers­ter gro­ßer Erfolg zeich­ne­te sich bereits Mit­te 2018 ab. Eine unter der Lei­tung des Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­ats Tutt­lin­gen mit dem Poli­zei­re­vier Tutt­lin­gen gebil­de­te gemein­sa­me Ermitt­lungs­grup­pe konn­te in enger Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Behör­den vier Jugend­li­che sowie einen 13-Jäh­ri­gen ermit­teln und die­ser Grup­pie­rung mehr als 100 Straf­ta­ten nach­wei­sen; dar­un­ter Ein­brü­che, Raub- und Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sowie einen ver­ur­sach­ten Gesamt­scha­den von rund 125.000 Euro. Die jugend­li­chen Straf­tä­ter wur­den zwi­schen­zeit­lich zu Haft­stra­fen ohne Bewäh­rung ver­ur­teilt.

Gewalt gegen Polizeibeamte

Auch die Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te nahm erneut zu. So kam es in 181 Fäl­len zu gewalt­tä­ti­gen Angrif­fen, wobei 103 Beam­te des Poli­zei­prä­si­di­ums Tutt­lin­gen ver­letzt wur­den, einer davon schwer. Mit Ein­füh­rung der „Body­cams”, die in die­sem Jahr bei allen Poli­zei­prä­si­di­en zum Ein­satz kom­men – das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen wird im Mai aus­ge­stat­tet – wird eine Trend­um­kehr erwar­tet. Beson­ders eine bes­se­re Beweis­füh­rung in schwie­ri­gen Ein­satz­si­tua­tio­nen soll zu einer ver­mehr­ten und  schnel­le­ren Bestra­fung der Täter füh­ren und nicht zuletzt schon im Vor­feld der Tat die Han­deln­den ange­sichts der mög­li­chen Auf­zeich­nung zur Besin­nung rufen.

Rauschgiftdelikte

Im Bereich der Rausch­gift­kri­mi­na­li­tät sind, bis auf einen gering­fü­gi­gen Rück­gang von 2016 auf 2017, im sechs­ten Jahr annä­hernd in Fol­ge deut­li­che Stei­ge­run­gen der Fall­zah­len zu ver­zeich­nen. So gab es im Zustän­dig­keits­be­reich des Prä­si­di­ums Tutt­lin­gen im Jahr 2018 eine Zunah­me um 54 auf nun­mehr 2324 Straf­ta­ten. Die Auf­klä­rungs­quo­te lag bei 94,9 Pro­zent und damit fast auf dem Niveau des  Vor­jah­res (95,3 Pro­zent). In die­sem Zusam­men­hang ist zu beach­ten: Rausch­gift­de­lik­te stei­gen stets dann, wenn  auf­grund inten­si­ver poli­zei­li­cher Akti­vi­tä­ten Straf­ta­ten auf die­sem Sek­tor „auf­ge­hellt” und auf­ge­klärt wer­den. Man spricht des­halb auch von „Hol­kri­mi­na­li­tät”.

Besondere Betrugsphänomene zum Nachteil älterer Menschen

Enkel­trick”, „Fal­scher Poli­zei­be­am­ter” und ande­re, gleich­ge­rich­te­te Betrugs­phä­no­me­ne sind Herrn Poli­zei­prä­si­dent Rege­le ein „Dorn im Auge”. Zumal ins­be­son­de­re älte­re Men­schen durch die­se Täter um ihr Hab und Gut gebracht wer­den. Zwar sind die Fall­zah­len bei den all­ge­mei­nen Betrugs­de­lik­ten mit – 6,5 Pro­zent zum Vor­jahr rück­läu­fig, nicht jedoch bei den genann­ten Betrugs­phä­no­me­nen „Enkel­trick” und „Fal­scher Poli­zei­be­am­ter”, bei wel­chen eine deut­li­che Zunah­me – auch lan­des­weit – zu ver­zeich­nen war.

Hier kann nur mit einem ganz­heit­li­chen Ansatz den Tätern das Hand­werk gelegt wer­den. Neben den poli­zei­li­chen Schwer­punk­ter­mitt­lun­gen, die seit letz­tem Jahr beim Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen geführt wer­den, den vie­len poli­zei­prä­ven­ti­ven Maß­nah­men und Bera­tungs­ak­tio­nen, den regel­mä­ßi­gen und ver­öf­fent­lich­ten Warn­hin­wei­sen durch die Poli­zei und durch die Medi­en, müs­sen auch Geld­in­sti­tu­te, Ange­hö­ri­ge und Bekann­te unse­rer älte­ren Mit­be­woh­nern hel­fen, die­sen Betrugs­phä­no­me­nen Herr zu wer­den.

Resümee

Ins­ge­samt zieht Poli­zei­prä­si­dent Ger­hard Rege­le eine sehr posi­ti­ve Bilanz. Die nied­rigs­te Anzahl ver­üb­ter Straf­ta­ten seit 30 Jah­ren, ein seit 35 Jah­ren his­to­ri­sches Tief beim Delikts­be­reich Woh­nungs­ein­bruch, zudem auch leich­te Rück­gän­ge bei Kör­per­ver­let­zungs- und sons­ti­gen Gewalt­de­lik­ten zeich­nen ein zuver­sicht­li­ches Bild.

Beson­ders freut den Poli­zei­prä­si­den­ten: Die tra­di­tio­nell hohe Auf­klä­rungs­quo­te konn­te wei­ter­hin gehal­ten wer­den. Dar­über hin­aus, so Rege­le, leben die über 795.000 Ein­woh­ner im Bereich des Prä­si­di­ums Tutt­lin­gen wei­ter­hin in der Regi­on Baden-Würt­tem­bergs mit der gerings­ten Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung!

All dies ist jedoch kein Grund für Poli­zei­prä­si­dent Rege­le, sich zurück­zu­leh­nen. Son­dern umso mehr Ansporn für Ihn und sei­ne Mann­schaft die­se guten Zah­len zu hal­ten und dar­über hin­aus, soweit mög­lich, ins­be­son­de­re in den Berei­chen Straßen‑, Gewalt- und Sexu­al­kri­mi­na­li­tät noch bes­ser zu wer­den. Auch der Ein­füh­rung der Body­cam – letzt­lich zum Schut­ze sei­ner Beam­ten – sieht er mit Freu­den ent­ge­gen.

Der gesam­te Sicher­heits­be­richt Kri­mi­na­li­tät 2018 des Poli­zei­prä­si­di­ums Tutt­lin­gen kann auf der Inter­net­sei­te des Poli­zei­prä­si­di­ums Tutt­lin­gen unter der Rubrik „Sta­tis­ti­ken” ein­ge­se­hen wer­den: https://pptuttlingen.polizei-bw.de/wp-content/uploads/sites/11/2019/04/Sicherheitsbericht-Kriminalit%C3%A4t-2018.pdf