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Mittwoch, 30. September 2020

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Tödlich verunglückte Biker: Posthume Rüge vom Innenminister

Die Zahl der Unfälle mit getöteten Motorradnutzern ist im April erheblich gestiegen. Das veranlasst Innenminister Thomas Strobl (CDU) zu einer ungewöhnlichen Rüge: Posthum kritisiert er die Biker als zunehmend unwillig, auf Ausfahrten zu verzichten. Es gelte, auf das gefährliche Hobby zu verzichten. Erst vor rund zehn Tagen ist ein Motorradfahrer auf einem geliehenen Bike bei Rottweil bei einem Unfall tödlich verletzt worden.

Vor wenigen Wochen hat das Land den Motorradfahrern für das erste Quartal über eine positive Entwicklung der Verkehrsunfallzahlen berichtet. Die Gesamtzahl der Motorradunfälle, die Zahl der Verletzten und die Zahl der getöteten Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer waren gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Vor allem im März waren die Rückgange besonders stark. „Leider hat sich dieser Trend im April komplett verkehrt. Die Bereitschaft, auf Ausfahrten zu verzichten, ist bei den Motoradfahrern im April offenbar mehr und mehr zurückgegangen“, heißt es nun aus dem Innenministerium des Landes Baden-Württemberg.

Bis zum Monatsende haben nach einer Mitteilung der Behörde bereits 13 Motorradfahrende ihre Leben verloren. „Das ist für den Monat April ein sehr hoher Wert. Hinzukommen mehr als 150 Motorradfahrer, die schwerverletzt in den Krankenhäusern liegen – und das, obwohl wir diese Betten dringend für Corona-Patienten freihalten sollten“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl vor dem verlängerten 1. Mai-Wochenende in Stuttgart.

„Ein Leben ohne Motorrad mag eingefleischten Bikern sinnlos erscheinen – aber es ist möglich“, so Strobl weiter. Es sei „traurig: Für eine verhältnismäßig große Zahl von Bikern endete im April die Fahrt mit dem Motorrad im Grab oder im Intensivbett.“ Daher appelliert der Innenminister: „Fahren Sie bitte vorsichtig! Und während der Corona-Pandemie ist es das allerbeste: steigen Sie erst gar nicht aufs Motorrad, verzichten Sie derzeit auf das gefährliche Hobby.“

Mit Blick auf das anstehende verlängerte Wochenende wies die Landespolizeipräsidentin Dr. Stefanie Hinz auf verstärkte Kontrollmaßnahmen hin: „Unsere Spezialisten werden am kommenden Wochenende landesweit auf den beliebten Motorradstrecken unterwegs sein und Verstöße konsequent ahnden, um Menschenleben zu retten. Natürlich haben wir bei unseren ganzheitlichen Kontrollen auch stets technische Manipulationen und damit den Lärmschutz im Auge.“

Seit dem 28. April 2020 gelten im Übrigen die Neuerungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) und damit verschärfte Sanktionen. So ist beispielweise ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h innerorts und 26 km/h außerorts für einen Monat der Führerschein abzugeben. Für das unnötige Hin- und Herfahren, wie dies beim Autoposing oder auf beliebten kurvenreichen Strecken beim Motorradfahren gemacht wird, werden künftig bis zu 100 Euro Bußgeld fällig. „Diese Änderungen sind absolut richtig. Zu schnelles Fahren ist gefährlich und seit Jahren die Hauptunfallursache Nr. 1 insbesondere bei tödlichen Motorradunfällen. Und das unnötige Posing durch Proleten nervt viele Menschen seit langem“, betonte Innenminister Strobl.

Seine Behörde weist auch darauf hin, dass auch das Erlebnis auf den nicht oder gering motorisierten Fahrrädern oder Pedelecs gefährlich sein kann. Auch hier gilt, dass man auf sich und andere achten muss. Entgegen des allgemeinen Trends der stark rückläufigen Unfallzahlen im ersten Quartal ist bei den Radunfällen nur ein leichter Rückgang um zwei Prozent auf 1601 Unfälle zu verzeichnen gewesen. Die Zahl der Unfälle mit verletzten Pedelec-Nutzern ist gar um rund 20 Prozent auf 245 Unfälle angestiegen.

„Neben der Verkehrsüberwachung wird die Polizei am kommenden Wochenende wieder verstärkt auf die Einhaltung der Vorschriften der Corona-Verordnung achten. Aber eines ist mir ganz wichtig: Am liebsten möchte ich am Montag nicht über ‘Überwachungserfolge‘ berichten, sondern schlichtweg über den Erfolg, dass die Menschen auf sich geachtet haben. Verzichten Sie auf Motorradausfahrten und falls sie radeln gehen, fahren Sie bitte besonders vorsichtig“, appellierte Strobl.

 

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3 Kommentare

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Der Sarkast
5 Monate zuvor

Innenminister und Landespolizeipräsidentin haben natürlich recht, mehr Tote auf unseren Straßen sind gewiss kein erstrebenswerter Parameter. Ich für meinen Teil, war diese Woche weit über tausend Kilometer für systemrelevante Branchen im Bürgerkäfig unterwegs. Hätte mich dabei irgend ein übermüdeter mongolischer Trucker, der seit Monaten in seiner Kabine wohnt, am Stauende platt gemacht, hätte das bis auf meine Familie und Freunde, wohl kaum mehr als die Statistik interessiert. Warum ist es dann am Wochenende auf einer Motorradtour dann plötzlich ein Problem? Wenn mich dereinst der Sparifankel holt, dann bitte beim Freuen und nicht beim Schaffen und so knapp wie möglich, noch… Weiterlesen »

uwe
5 Monate zuvor
Reply to  Der Sarkast

was du schreibst wollte ich auch erst texten, wann werden eigentlich endlich die Autobahnen gesperrt da passieren ständig tödliche dosenfahrerunfälle, grüße an dich und zonko den scheinst du ja auch zu kennen

uwe
5 Monate zuvor

mein Beileid geht auch an das Innenmysterium

deplatzierter kann man seine hirndiarrhö nicht zum Ausdruck bringen. vermutlich sind es die selben Geister die 2020 immer noch 1000 de Kilometer Leitplanken zum schutze der dosenfahrer montieren, und nach wie vor kein meter unterfahrschutz angebracht wird. wie jüngst zwischen Niedereschach und Königsfeld wieder geschehen.
da bleibt nur zu hoffen dass ein paar rollifahrer, schwule, blinde oder diverse das biken anfangen, dass diese Minderheit der biker auch mal gehör findet.
ich wünsche allen Motorradfahrers am Sonntag gute fahrt !