Horb am Neckar –  Am Sams­tag­mor­gen gegen 10 Uhr, ist im Hor­ber Stadt­teil Nord­stet­ten, in der Wei­kersthal­stra­ße, ein Mann in sei­ner Woh­nung auf­ge­fun­den wor­den. Der her­bei­ge­ru­fe­ne Not­arzt stell­te den Tod des Man­nes fest. Das berich­tet die Poli­zei am Mitt­woch um die Mit­tags­zeit.

Nach ers­ten Fest­stel­lun­gen blieb die Todes­ur­sa­che unklar. Die Kri­mi­nal­po­li­zei über­nahm des­halb die Ermitt­lun­gen und reg­te bei der Staats­an­walt­schaft Rott­weil eine Obduk­ti­on des Leich­nams an. Nach Prü­fung des Sach­ver­halts ord­ne­te die Staats­an­walt­schaft die­se auch an.

Nach Bekannt­ga­be  des Obduk­ti­ons­er­geb­nis­ses am Diens­tag ergab sich der drin­gen­de Ver­dacht eines Tötungs­de­likts.  Die Kri­mi­nal­po­li­zei­di­rek­ti­on Rott­weil hat noch im Lau­fe des Diens­tags eine 50-köp­fi­ge Son­der­kom­mis­si­on ein­ge­rich­tet.

Zur Klä­rung des Ver­bre­chens hat die Son­der­kom­mis­si­on ein Hin­wei­s­te­le­fon unter der Tele­fon Num­mer 0741/477–108 geschal­tet. Für die Ermitt­ler beson­ders wich­tig: Wer hat im Zeit­raum von Frei­tag­abend bis Sams­tag­mor­gen im Bereich der Wei­kersthal­stra­ße ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen oder  Beob­ach­tun­gen gemacht. Auch schein­bar unbe­deu­ten­de Fest­stel­lun­gen kön­nen für die Ermitt­ler von ent­schei­den­der Bedeu­tung für die Auf­klä­rung des Ver­bre­chens sein.

Auf Nach­fra­ge der NRWZ bestä­tigt Staats­an­walt Frank Grund­ke, man sei sehr auf mög­li­che  Zeu­gen­hin­wei­se ange­wie­sen. Details zu mög­li­chen Tat­um­stän­den und zum Obduk­ti­ons­er­geb­nis wol­le man aus ermitt­lungs­tak­ti­schen Grün­den nicht bekannt geben. (him)