Zu einem Raub­über­fall durch zwei unbe­kann­te jun­ge Män­ner ist es am spä­ten Mitt­woch­abend, kurz vor 22 Uhr, auf ein Wett­bü­ro für Sport­wet­ten in der Uhland­stra­ße gekom­men.

Nach ers­ten Ermitt­lun­gen waren die bei­den dun­kel geklei­de­ten Män­ner – von der Jakob-Kienz­le-Stra­ße kom­mend – zu Fuß auf der Uhland­stra­ße unter­wegs und betra­ten das in Geh­rich­tung kurz vor der Abzwei­gung „In der Mus­len” links gele­ge­ne Wett­bü­ro. Dort bedroh­ten die bei­den Täter mit einem gezo­ge­nen Mes­ser und Ver­wen­dung eines Pfef­fer­sprays einen anwe­sen­den Ange­stell­ten und zwan­gen die­sen zur Her­aus­ga­be von Bar­geld. Mit einer erbeu­te­ten erheb­li­chen Men­ge Münz­geld flüch­te­ten die bei­den Män­ner zu Fuß über die angren­zen­de Stra­ße „In der Muslen„und wei­ter in unbe­kann­ter Rich­tung.

Der bei der Tat genau erbeu­te­te Geld­be­trag steht noch nicht fest. Bei dem Raub­de­likt ist der Ange­stell­te des Wett­bü­ros durch das von den Tätern ein­ge­setz­te Pfef­fer­spray leicht ver­letzt wor­den und muss­te ärzt­lich behan­delt wer­den. Die von der ver­stän­dig­ten Poli­zei sofort ein­ge­lei­te­te Fahn­dung nach den bei­den Geflüch­te­ten ver­lief bis­lang nega­tiv.

Bei den flüch­ti­gen Tätern soll es sich um zwei etwa 180 Zen­ti­me­ter gro­ße jun­ge Män­ner im Alter von Anfang bis Mit­te 20 Jah­ren gehan­delt haben. Bei­de Män­ner waren dun­kel geklei­det, einer davon even­tu­ell mit einer dunk­len Kapu­zen­ja­cke bezie­hungs­wei­se einem dunk­len Kapu­zens­hirt.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Vil­lin­gen hat die wei­te­ren Ermitt­lun­gen zu dem Raub­de­likt über­nom­men und bit­tet drin­gend um Hin­wei­se. Per­so­nen, die am Mitt­woch­abend, gegen 22 Uhr, ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen in der Uhland­stra­ße, dort zwi­schen der Jakob-Kienz­le-Stra­ße und der Stra­ße „In der Mus­len” gemacht oder dort bezie­hungs­wei­se bei der fol­gen­den Flucht „In der Mus­len” zwei jun­ge Män­ner gese­hen haben, wer­den gebe­ten, sich mit dem Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at Vil­lin­gen unter der Tele­fon­num­mer 07721 601–0 in Ver­bin­dung zu set­zen.

Von Inter­es­se wäre auch, ob in der Nacht nach 22 Uhr Per­so­nen auf­ge­fal­len sind, die bei­spiels­wei­se in einem Lokal, eine Gast­stät­te oder einer Tank­stel­le eine gro­ße Men­ge Münz­geld bei sich tru­gen und gege­be­nen­falls mit auf­fäl­lig viel Münz­geld bezahlt haben.

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