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Samstag, 22. Februar 2020

Wintereinbruch: Polizei meldet 72 Unfälle innerhalb weniger Stunden

Zu schwierigen Verkehrsverhältnisse kam es am Montagnachmittag nahezu im gesamten Dienstbezirk des Präsidiums Tuttlingen. Das meldet das Polizeipräsidium Tuttlingen. 

Nachdem es gegen 14 Uhr zu schneien begonnen hatte, wurden demnach die ersten Unfälle wenig später aus der Region Schönwald/Furtwangen gemeldet. Um 15.30 Uhr traf es den Bereich Blumberg/Randen/Hegaublick. Auf teilweise spiegelglatten Fahrbahnen, darunter auch die Autobahn 81, zwischen Hegaublick und Geisingen, ereigneten sich zahlreiche Unfälle.

Überwiegend blieb es bei Blechschäden, so die Polizei in ihrem Bericht. In wenigen Fällen wurden Fahrzeuginsassen leicht verletzt.

Ab 16.30 Uhr waren besonders die Ortschaften Königsfeld, Hardt, Schramberg und Oberndorf betroffen. Bei Oberndorf rutschte ein Linienbus die Böschung hinunter. Der Busfahrer und zehn Fahrgäste blieben unverletzt.

Zur gleichen Zeit kam es auch in und um Villingen zu mehreren Unfällen. Dabei staunten die unfallaufnehmenden Beamten, mit welcher Sorg- und Verantwortungslosigkeit einzelne Autofahrer unterwegs waren. Zwei rutschten etwa mit ihren Sommerreifen in den Gegenverkehr. Hoher Sachschaden und mehrere Leichtverletze waren die Folgen.

„Wer jetzt noch keine Winterbereifung aufgezogen hat, sollte dies umgehend tun“, mahnt der Sprecher des Polizeipräsidiums Tuttlingen, Michael Aschenbrenner. Die Autofahrer sollten stets daran denken, dass auch Winterreifen keine Wunder vollbringen können. „Nur mit einer vorausschauenden, defensiven und den Witterungsbedingungen angepassten Fahrweise“, so Polizist Aschenbrenner, „kommt man sicher ans Ziel.“

 

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