Wintereinbruch: Polizei meldet 72 Unfälle innerhalb weniger Stunden

Symbol-Foto: privat

Zu schwie­ri­gen Ver­kehrs­ver­hält­nis­se kam es am Mon­tag­nach­mit­tag nahe­zu im gesam­ten Dienst­be­zirk des Prä­si­di­ums Tutt­lin­gen. Das mel­det das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen. 

Nach­dem es gegen 14 Uhr zu schnei­en begon­nen hat­te, wur­den dem­nach die ers­ten Unfäl­le wenig spä­ter aus der Regi­on Schönwald/Furtwangen gemel­det. Um 15.30 Uhr traf es den Bereich Blumberg/Randen/Hegaublick. Auf teil­wei­se spie­gel­glat­ten Fahr­bah­nen, dar­un­ter auch die Auto­bahn 81, zwi­schen Hegau­blick und Gei­sin­gen, ereig­ne­ten sich zahl­rei­che Unfäl­le.

Über­wie­gend blieb es bei Blech­schä­den, so die Poli­zei in ihrem Bericht. In weni­gen Fäl­len wur­den Fahr­zeug­insas­sen leicht ver­letzt.

Ab 16.30 Uhr waren beson­ders die Ort­schaf­ten Königs­feld, Hardt, Schram­berg und Obern­dorf betrof­fen. Bei Obern­dorf rutsch­te ein Lini­en­bus die Böschung hin­un­ter. Der Bus­fah­rer und zehn Fahr­gäs­te blie­ben unver­letzt.

Zur glei­chen Zeit kam es auch in und um Vil­lin­gen zu meh­re­ren Unfäl­len. Dabei staun­ten die unfall­auf­neh­men­den Beam­ten, mit wel­cher Sorg- und Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit ein­zel­ne Auto­fah­rer unter­wegs waren. Zwei rutsch­ten etwa mit ihren Som­mer­rei­fen in den Gegen­ver­kehr. Hoher Sach­scha­den und meh­re­re Leicht­ver­let­ze waren die Fol­gen.

Wer jetzt noch kei­ne Win­ter­be­rei­fung auf­ge­zo­gen hat, soll­te dies umge­hend tun”, mahnt der Spre­cher des Poli­zei­prä­si­di­ums Tutt­lin­gen, Micha­el Aschen­bren­ner. Die Auto­fah­rer soll­ten stets dar­an den­ken, dass auch Win­ter­rei­fen kei­ne Wun­der voll­brin­gen kön­nen. „Nur mit einer vor­aus­schau­en­den, defen­si­ven und den Wit­te­rungs­be­din­gun­gen ange­pass­ten Fahr­wei­se”, so Poli­zist Aschen­bren­ner, „kommt man sicher ans Ziel.”