Die der Forst­li­chen Ver­suchs- und For­schungs­an­stalt (FVA) von einem Urlau­ber­paar über die Badi­sche Zei­tung zur Ver­fü­gung gestell­ten Bil­der zei­gen einen Wolf. Das bestä­tig­te die Forst­li­che Ver­suchs- und For­schungs­an­stalt (FVA) in Frei­burg am 27. Dezem­ber nach Aus­wer­tung der Fotos unter Betei­li­gung des Doku­men­ta­ti­ons- und Bera­tungs­zen­trum des Bun­des zum Wolf (DBBW). Wei­ter berich­tet das Umwelt­mi­nis­te­ri­um:

Die Urlau­ber hat­ten das Tier nach eige­nen Aus­sa­gen am ers­ten Weih­nachts­fei­er­tag in der Nähe von Vöh­ren­bach (Schwarz­wald-Baar-Kreis) aus dem Auto her­aus foto­gra­fiert.

Der gegen­wär­ti­ge Auf­ent­halts­ort des Wolfs sei nicht bekannt, heißt es in der Mit­tei­lung des Minis­te­ri­ums: „Wöl­fe sind, solan­ge sie ihr Revier noch nicht gefun­den haben, stän­dig in Bewe­gung und legen gro­ße Stre­cken zurück.”

Ob es sich bei dem Wolf um das­sel­be Tier hand­le, das im Novem­ber in Bad Wild­bad drei Scha­fe und im Dezem­ber bei Sim­mers­feld und Bad-Rip­pold­sau-Schap­bach Rot­wild geris­sen hat, kön­ne nicht geklärt wer­den.

Das Umwelt­mi­nis­te­ri­um weist noch­mals dar­auf hin, dass Beob­ach­tun­gen von wolfs­ähn­li­chen Tie­ren oder Ris­se umge­hend der FVA gemel­det wer­den sol­len. Die FVA ist unter der Tele­fon­num­mer 0761 4018–274 zu errei­chen.