Das Hochwasserrückhaltebecken Wolterdingen bei Donaueschingen hat als zentraler Bestandteil des Integrierten Donauprogramms sowohl eine regionale als auch überregionale Wirkung.

Mit dem Hochwassereinsatz wurde am Donnerstag, 4. Januar, um 18.30 Uhr bei Erreichen eines Abflusses von 75 Kubikmeter pro Sekunde in der Breg begonnen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Und weiter:

Durch den Einsatz des Beckens konnte der Hochwasserscheitel, der bei diesem Hochwasserereignis bei maximal 130 Kubikmeter pro Sekunde gelegen hätte, um bis zu 55 Kubikmeter pro Sekunde reduziert werden. Damit konnten sowohl ansonsten eingetretene erhebliche Überflutungen von Wolterdingen verhindert als auch Hochwasserschäden im weiteren Donaueinzugsgebiet reduziert werden.

Gebremster Abfluss der Breg. Fotos: pm

Zwischenzeitig wurde die Hälfte des Gesamtrückhaltevolumens von 4,3 Millionen Kubikmeter gefüllt. Mit dem Abschluss der Hochwasserrückhaltung und dem anschließenden Beginn der Entleerung des Beckens wird im Laufe des Freitagabends (5. Januar) begonnen. Die vollständige Entleerung ist abhängig von der weiteren Niederschlags- und Abflussentwicklung und wird voraussichtlich bis zum Wochenanfang (8./9. Januar) andauern.

Im Einsatz waren auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wolterdingen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums bei der Vorbereitung des Hochwassereinsatzes tatkräftig unterstützt hatten – unter anderem bei der Schließung der Dammscharte.

 

 

 

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