NRWZ.de, 16. August 2021, Autor/Quelle: Pressemitteilung (pm)

Zusätzliche Finanzspritze von rund 600.000 Euro aus Brüssel

ROTTWEIL – Die LEADER Aktionsgruppe Oberer Neckar ruft ab sofort zur Bewerbung für das europäische Förderprogramm LEADER auf. 590.000 Euro an EU-Mitteln zuzüglich anteiliger Kofinanzierungsmittel des Landes stehen für Projekte von Privatleuten, Gewerbetreibenden, Vereinen und Kommunen bereit.

590.000 Euro warten auf zündende Ideen: Thematisch bietet LEADER großen Spielraum: Freizeitangebote wie Museen, Aufwertungen von Wander- und Radwegen, Cafés und Übernachtungsbetriebe passen ins Programm genauso wie Projekte aus den Bereichen Kreativwirtschaft, Grundversorgung oder Dorfentwicklung. Die Bagatellgrenze liegt bei 5000 Euro Zuschuss, die Obergrenze der grundsätzlich förderfähigen Gesamtkosten bei 600.000 Euro pro Projekt. Bewerbungsfrist ist der 13. Oktober, die Auswahlsitzung findet voraussivhtlich am Freitag, 19. November  statt.

„Viele sind überrascht, was alles mit den EU-Zuschüssen unterstützt werden kann. Und die Kontaktaufnahme lohnt sich meist sogar auch, wenn die Projektidee nicht mit dem europäischen Programm gefördert werden kann“, meint Angela Blaes, Leiterin des Regionalmanagements mit Sitz in Rottweil.

Verlängerung der Programmlaufzeit: Die LEADER Programmperiode sollte bereits mit dem Jahr 2020 enden, im Jahr 2021 die Förderperiode 2021-2027 mit neu ausgewählten LEADER Regionen starten. Durch Einflüsse wie die Corona-Pandemie und die langwierigen Brexit-Verhandlungen kam es zu Verzögerungen. Eine zweijährige Übergangsphase wird die drohende Lücke zur nächsten Förderperiode überbrücken und beschert zusätzliche Fördermittel.

Zum Förderprogramm: LEADER ist ein europäisches Förderprogramm und ermöglicht Regionalentwicklung in öffentlich-privater Partnerschaft. Die Menschen vor Ort bringen ihren Lebensraum durch Projekte und Initiativen gemeinsam voran. Bei Entwicklung, Einreichung und Umsetzung der Projektideen unterstützt das Regionalmanagement mit Geschäftsstelle in Rottweil.

Zusätzliche Finanzspritze von rund 600.000 Euro aus Brüssel