ROTTWEIL – Das Muttertagskonzert des Rottweiler Mädchenchors war außergewöhnlich gut besucht: Schon ab 14 Uhr drängten die Besucher ins Foyer des Jugendstilsaals im Rottenmünster, wo die Choreltern mit Kaffee und einem reichen Kuchenbuffet aufwarteten.

Ab 16 Uhr startete dann das Konzert, bei dem der Schulchor der Konrad-Witz-Schule und die Jüngsten des Mädchenchors mit kindgerechten Stücken den Auftakt machten. Das Motto „Singen macht Spaß“ war deutlich seh- und hörbar beim „Suppentassentango“ oder dem „Scatty Song“. Auch ein von Chorleiter Andreas Puttkammer selbst komponiertes Werk war zu hören: „Eine kleine Stadt“ heißt das.

Teil zwei des Konzerts übernahmen die älteren Mädchen, unterstützt von den Sängerinnen des Jungen Chors St. Ursula Villingen. Sie hatten sich die außergewöhnlich schönen Werke von Ola Gjeilo vorgenommen, vor allem „Tundra“ beeindruckte mit seinen feinen Klängen, die die Mädchen wunderbar intonierten.

Aber auch das „Triolett“ von Robert Schumann oder der kämpferische „Fight Song“ überzeugten restlos. Ein wunderbarer Nachmittag für Jung und Alt, sowohl für´s Ohr als auch den Gaumen: Am Ende waren nämlich nur noch ein paar kleine Kuchenreste übrig.