Der „Blutgrätscher“ beim Aufwärtsspiel

ThyssenKrupp-Testturm

Siegerfoto im Aufzug: Dennis Aogo, Tom Streit und Jakob Kohler sowie die Gewinner Jessica Messer, Jürgen Kränzler und Noel Stratmann (von links). Foto: wede

Spen­den­über­ga­be in der höchs­ten Aus­sichts­platt­form Deutsch­lands: 20.000 Euro über­reich­te Dr. Jas­min Fischer, Pres­se­spre­che­rin von Thyssenkrupp Ele­va­tors (TKE), an Den­nis Aogo, den Bun­des­li­ga-Fuß­bal­ler vom VfB Stutt­gart. Mit­ten drin ein jun­ger Mann aus der Nach­bar­schaft: Der aus Schu­ra stam­men­de Jakob Koh­ler hat­te das gan­ze ver­mit­telt.

Koh­ler, der­zeit im Refe­ren­da­ri­at zum Lehr­amt, twit­tert unter dem Namen „Blut­grät­scher“ bei „@AogosAufzug“. Dort pos­te­te Aogo stän­dig Sel­fies von sich und sei­ner Fami­lie im Auf­zug. Mehr zum Spaß, so berich­te­te Koh­ler der NRWZ, habe er sich dann bei TKE gemel­det und den Auf­zugs-Bau­er auf den Pro­fi­ki­cker und sei­ne Twit­ter-Sei­te auf­merk­sam gemacht. Aogo als „Auf­zug-Influ­en­cer“, so war Koh­lers Idee, mehr zum Spaß. Doch die Leu­te von Thyssenkrupp um Pres­se­spre­che­rin Fischer spran­gen gleich dar­auf an und mach­ten was draus: Sie for­der­ten dazu auf, mög­lichst ori­gi­nel­le Auf­zugs-Sel­fies zu machen und auf Insta­gram zu pos­ten – „bist du ein bes­se­rer Auf­zug-Influ­en­cer als Den­nis Aogo?“ Preis für die ori­gi­nells­ten: Eine Ein­la­dung zum meet & greet mit dem Pro­fi auf Deutsch­lands höchs­ter Aus­sichts­platt­form, eben dem Test­turm in Rott­weil. Für jede Ein­sen­dung woll­te TKE einen Euro an einen guten Zweck spen­den. Das Gan­ze wur­de „Auf­wärts­spiel“ genannt.

Bereits zum Auf­takt war Aogo auf dem Rott­wei­ler Turm gewe­sen. Und jetzt wie­der, zusam­men mit den Gewin­nern. 315 hat­ten teil­ge­nom­men, Aogo selbst hat­te die drei krea­tivs­ten Sel­fies aus­ge­sucht. Zu den drei Bes­ten gehör­te auch Tom Streit aus Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen, der mit wil­der Perü­cke und roter Klei­dung den VfB-Pro­fi über­zeugt hat­te. Ehren­gast war Jakob Koh­ler, der VfB-Dau­er­kar­ten­in­ha­ber im VfB-Swea­ter. TKE ließ sich nicht lum­pen und run­de­te die 315 Euro auf 20.000 auf – und die­sen Betrag erhielt Aogo nun zur Wei­ter­lei­tung. „Ins­ge­samt ein rund­um gelun­ge­nes Pro­jekt und eine sehr ange­neh­me Zusam­men­ar­beit mit dem Team von Thyssenkrupp!“, sag­te Aogo selbst, der gleich Frau und Toch­ter mit­ge­bracht hat­te.