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Rottweil
Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start Rott­weil 300 Besu­cher infor­mie­ren sich im Kapu­zi­ner zu Ernäh­rung bei Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen

300 Besucher informieren sich im Kapuziner zu Ernährung bei Stoffwechselerkrankungen

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ROTTWEIL – „Kalo­ri­en­zäh­len ist über­flüs­sig, wenn man sich gesund ernährt.“ Das sag­te Ernäh­rungs­ex­per­te und Buch­au­tor Sven Bach im Rott­wei­ler Kapu­zi­ner. Er sprach auf Ein­la­dung der Kon­­takt- und Infor­ma­ti­ons­stel­le für gesund­heit­li­che Selbst­hil­fe (KIGS) der AOK Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg zur Ernäh­rung bei Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen.

Rund 300 Besu­cher erfuh­ren, wor­auf es bei Dia­be­tes Typ II, Blut­hoch­druck, erhöh­ten Cho­le­ste­rin­wer­ten, Gicht und Co. ankommt. „Die Zufrie­den­heit ist der Schlüs­sel, um dau­er­haft Ess­ge­wohn­hei­ten zu ver­än­dern“, so Diät­as­sis­tent Bach. Damit die Moti­va­ti­on nicht flö­ten geht, sol­le man ein Essens­pro­to­koll erstel­len und anschlie­ßend vor allem die Spei­sen und Geträn­ke strei­chen, auf die man am ehes­ten ver­zich­ten kann. Strik­te Ver­bo­te dage­gen gehen lang­fris­tig auf Kos­ten des Durch­hal­te­ver­mö­gens.

Bei Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen gel­te: Nicht nur auf die Moti­va­ti­on zur Ernäh­rungs­um­stel­lung kommt es an, auch Wis­sen ist Trumpf. Das Ver­hält­nis von Gemü­se und Obst zum Rest der Nah­rung soll­te pas­sen. Fleisch, am bes­ten vom Geflü­gel oder auch vom Rind, darf bis zu zwei Mal pro Woche auf den Tisch und zwar in 100g-Por­­ti­o­­nen. Und wenn schon Süßes, dann lie­ber einen selbst­ge­ba­cke­nen Kuchen und nicht Indus­trie­pro­duk­te aus dem Süßig­kei­ten­re­gal des Super­markts, emp­fahl Sven Bach. Der Zucker spielt gene­rell ger­ne Ver­ste­cken und ver­birgt sich bei­spiels­wei­se in Säf­ten, Eis­tees und Wurst.

„Eine Ernäh­rungs­um­stel­lung ist kein Hexen­werk, wenn man ein­mal eine Idee hat, wie es funk­tio­nie­ren kann“, resü­miert Lisa Hezel von der AOK, die die Ver­an­stal­tung mit­or­ga­ni­sier­te. „Je nach Art und Ver­lauf der Erkran­kung kann man damit sogar wie­der mit sei­nen Blut­wer­ten in den Nor­mal­be­reich kom­men.“

 

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