77-Jährige übersieht Notarztwagen auf Einsatzfahrt – Unfall

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Weil sie einen Notarztwagen übersehen hat, verursachte am Mittwoch eine 77-Jährige einen Unfall in Rottweil. Es blieb glücklicherweise bei einem Blechschaden. Laut Polizei waren am Notarztwagen Blaulicht und Signal eingeschaltet.

(Rottweil). Am Mittwochnachmittag, gegen 14 Uhr, ist es auf der Schramberger Straße zu einem Unfall gekommen, berichtet die Polizei. Dabei sei es zu einem Blechschaden in Höhe von insgesamt rund 6000 Euro gekommen.

Ein 43-jähriger Fahrer eines Notarztwagens war laut Polizeibericht auf einer Einsatzfahrt auf der Schramberger Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs. Das sogenannte Martinshorn und das Blaulicht seien eingeschaltet gewesen. Gleichzeitig wendete eine 77-Jährige ihren Fiat Bravo auf Höhe der Hausnummer 28 in einem Hof und fuhr anschließend auf die Schramberger Straße ein. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Notarztwagen.

Zuvor versuchte die Frau noch durch das Ausweichen nach rechts die Kollision zu verhindern, streifte jedoch dabei einen am rechten Straßenrand geparkten Audi A3.

Beide Autofahrer blieben unverletzt. Die Polizei schätzt den am Notarztwagen entstandenen Schaden auf eine Höhe von zirka 3000 Euro, am Fiat auf etwa 2500 Euro und am Audi auf ungefähr 500 Euro.

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14 Kommentare

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RTW
2 Monate her

Ich denke es ist egal ob das Fahrzeug 30km/h oder 50km/h gefahren ist, wer ein Fahrzeug mit Blaulicht und „Martinshorn“ übersieht, der sollte seinen Führerschein abgeben.

Daniel Rabbit
2 Monate her

Hm, dort ist ja zum Glück 30er-Zone. Da wird der Notarzt-Raser ein Problem kriegen. So zumindest die Argumentation vieler ja in der Heerstraße mit dem Krankenwagenunfall.

Und Schramberger Straße, ist das nicht dort, wo der OrgL des DRK wohnt und mit seinem Notarztauto immer gemütlich auf der Bushaltestelle oder sonstwo im Halteverbot parkt?

Frank
2 Monate her
Antwort auf  Daniel Rabbit

Und Sie sind der erste der Reklamiert wenn die Rettungskräfte zu lange zu Ihrem Notfall benötigen

Daniel Rabbit
2 Monate her
Antwort auf  Frank

Das ist eine bösartige Unterstellung. Ich habe die Kerle gegenteilig schon einmal rund gemacht weil sie zu früh kamen.

Aber zurück zum Thema, das du nicht einmal ansatzweise begriffen hast.

Nico
2 Monate her
Antwort auf  Daniel Rabbit

Na dann erklären Sie es doch, damit wir es begreifen können. Ich komme nämlich auch nicht dahinter, wie man die „Kerle“ rund machen kann wegen einem zu frühen Kommen? Was wollen Sie uns mit ihren komischen Kommentaren mitteilen?

Stefan Hedgehog
2 Monate her
Antwort auf  Daniel Rabbit

Dear Mister Hase, wenn Sie not can write Ihren richtigen Namen, you should better not etwas kommentieren, from what you have vermutlich wenig Ahnung.
Wieder einer dieser in meinen Augen völlig sinnlosen Kommentare zu einem Unfall mit einen Rettungsfahrzeug. Sie beklagen dies in einer 30er Zone! Völlig richtig, es ist eine 30er Zone über deren Sinnhaftigkeit man wahrlich mehr als unterschiedlicher Meinung sein darf. Sind Sie selbst denn schon einmal in das „Vergnügen“ gekommen, auf einen Rettungswagen, die Feuerwehr oder vielleicht die Polizei nach einer Straftat warten zu müssen?
Ja? Tolles Gefühl, wenn dann das Einsatzfahrzeug mit Tatü-Tata so mit knapp über 30 km/h durch die Stadt zuckelt und Minuten zu Stunden werden, oder?
Nein? Dann würde ich doch auf Satz 1 verweisen – und Ihnen den vorherigen nicht wünschen!
Und da Sie vermutlich auch wissen, was der OrgL mit einem Notarztauto macht (nämlich gemütlich parken), sollten Sie uns an Ihrem geballten Fachwissen weiter teilhaben lassen – NICHT!
Vorher aber sollten Sie sich die §§ 35 und 38 StVO in RUHE (und zu Weihnachten hat man ja viel Ruhe) durchlesen – und auch verstehen. Dann wünsche ich Ihnen die Erkenntnis, dass sowohl bei dem Unfall in der Heerstraße, als auch bei dem hier beschriebenen, weder der „Notarzt-Raser“ noch der „Krankenwagen-Fahrer“ ein offensichtliches Fehlverhalten an den Tag gelegt hat.

Daniel Rabbit
2 Monate her
Antwort auf  Stefan Hedgehog

Nicht lächerlich machen, Richter Igel. Das Strafverfahren spricht eine ganz andere Sprache bzgl. Fehlverhalten.

Lex Hedgehog gilt halt doch nur im Laubhaufen.

Hans Sauer
2 Monate her
Antwort auf  Daniel Rabbit

Notarzt-Raser? Sie waren dabei? Sie wissen wie schnell die Fahrzeuge unterwegs waren? Dann ab zur Polizei, die braucht solche Informationen dringend. Oder doch nicht? da nur Geschwätz?

Florian 9/11
2 Monate her
Antwort auf  Hans Sauer

Die Daten sind längst ausgelesen und liegen der Polizei vor, keine Sorge. Spoiler: Es waren mehr als 31 km/h.

Hans Sauer
2 Monate her
Antwort auf  Florian 9/11

Und nun? Er darf hier ja mit mehr als 31 km/h fahren. Und sie wissen nicht, wie schnell er gefahren ist. Das ist sicher.

Florian 9/11
2 Monate her
Antwort auf  Hans Sauer

Nein, darf er nicht.

Und klar weiß ich das.

Frank
2 Monate her
Antwort auf  Florian 9/11

Das wäre das neuste dass ein Einsatzfahrzeug im Einsatz sich an die Geschwindigkeit halten muss.
Für was gibt es Blaulicht und Martinshorn?
Bin gespannt bis das Martinshorn wegen Lärmbelästigung verboten wird.

Florian 9/11
2 Monate her
Antwort auf  Frank

Spannend, wie Diskussionen um das selbe Thema mal in die eine, mal in die komplett gegensätzliche Richtung laufen.

Beim Unfall in der Heerstraße habt ihr alle gebrüllt, dass der Krankenwagen viel zu schnell unterwegs war und sich an die 30er Zone zu halten habe. Und ihr habt entsprechende Urteile geliefert, in denen der Fahrer jeweils verurteilt wurde. Der Raser ist also der Böse.

Und hier ist der Raser nun plötzlich der Gute und darf – selbstverfreilich – durch die enge Straße rasen.

Wat denn nu? Wir als Blaulichtfamilie sind höchst irritiert. Wer zahlt unsere Strafen? Frank? Hans? Oder gar Stefan?

Frank
1 Monat her
Antwort auf  Florian 9/11

Ich bin auch in der Blaulicht Familie und ich habe beim RTW Unfall nicht geschrieben dass er gerast ist.
Es ist immer schwierig als Einsatzfahrzeug Fahrer.
Entweder man war zu langsam oder man ist zu schnell, richtig gibt es nicht.

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