Agenda Kino startet mit „Fair Traders“ ins neue Programm

ROTTWEIL – Für die Vorstellungen von September bis Dezember haben die Verantwortlichen der Lokalen Agenda 21 Rottweil wieder ein anspruchsvolles Programm für das Agenda Kino zusammengestellt. Ganz im Sinne des Grundgedankens der Lokalen Agenda: global denken – lokal handeln, werden mit den neuen, hochaktuellen Dokumentarfilmen wieder gesellschaftliche Probleme und Entwicklungen beleuchtet, komplexe Zusammenhänge verdeutlicht und Denkanstöße gegeben. Start ist am Mittwoch, 18. September ab 19:30 Uhr im Centralkino mit dem Film „Fair Traders“.

Wirtschaften muss auch fair gehen! Das dachten sich die drei Persönlichkeiten dieses Films und begannen sich neu zu orientieren. Sie eint die tagtägliche Bemühung faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft zu vereinen und zu zeigen, dass es möglich ist Erfolg und Wirtschaftlichkeit ethisch und fair zu gestalten. Nach dem Film stehen Aktive vom Weltladen Rottweil für Zuschauerfragen zur Verfügung.

Am 16. Oktober folgt der neue Dokumentarfilm „Die Wiese“, vom vielfach prämierten Naturfilmer Jan Haft. Sie ist das Paradies nebenan – die Wiese. Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön, wie in einer blühenden Sommerwiese. Hunderte Arten von Vögeln, Heuschrecken, Zikaden und anderen Tieren leben zwischen den Gräsern und farbenprächtig blühenden Kräutern der Wiese. Das Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt.

„Climate Warrior“ am 20. November (Beginn ausnahmsweise um 20 Uhr). Der Film zeigt, wie die Energiewende tatsächlich gelingen kann – und zwar weltweit. Der Dokumentarfilm von Carl-A. Fechner gibt den Menschen eine Stimme, die unermüdlich für eine nachhaltige und gerechte Zukunft kämpfen. Sie glauben an die Möglichkeit einer Energie-Revolution, wenn sich jeder Einzelne engagiert. Ein ermutigendes Plädoyer für Frieden und soziale Gerechtigkeit.

„An den Rändern der Welt“ am 18. Dezember zeigt die letzten indigenen Gemeinschaften -an den Rändern der uns bekannten Welt- fernab der Zivilisation, und doch betroffen von ihren Folgen. Bevor auch diese letzten indigenen Lebensweisen dem stetigen Vordringen der Globalisierung weichen müssen, ist der Fotograf und Greenpeace-Aktivist Markus Mauthe zu ihnen gereist – mit dem Ziel, die Schönheit ihrer Kulturen für uns sichtbar zu machen. Die Reise führt vom Südsudan und Äthiopien zu den Seenomaden nach Malaysia und den Indios im brasilianischen Mato Grosso, die angefangen haben, sich gegen die Zerstörung ihres Lebensraums zu wehren.

Der neue Agenda-Kino-Programm-Flyer liegt an vielen Auslagestellen in und um Rottweil aus und kann auch aus dem Internet geladen werden unter: www.agenda-rw.de/kino.html

 

 

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