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(Anzeige). Ein Gespräch mit dem neuen Ortsvorsteher Markus Falk über Vergangenes und Zukünftiges Seit 1971 gehört Waldmössingen zu Schramberg...

Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

(Anzeige). Am Freitag und Samstag, 10. / 11. Juli findet bei Schuler Präzisionstechnik in Gosheim wieder der „Tag der Ausbildung“ statt. Dabei...

Ab heute: „Outlet-Tage“ und Schnäppchenmarkt in Rottweil

(Anzeige). Ab dem heutigen Mittwoch, 1. Juli, gilt's: Dann sinkt die Mehrwertsteuer - Shopping wird günstiger. Das wird Anreize zum Einkaufen schaffen....

Das prüfen Banken vor der Baufinanzierung

(Anzeige). Von Bonität bis Verkehrswert – wer eine Immobilie finanzieren will, sollte sich am besten schon vor dem Gespräch mit dem Baufinanzierungsberater...

Ab mit dem Auto und fit in den Urlaub

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Lieber zum Sachverständigen gehen als vor Gericht ziehen

(Anzeige). Nicht selten sind über den Zeitraum mehrerer Jahre zudem mehrere Vorsitzende Richterinnen oder Richter beteiligt, was den Vorgang nicht einfacher macht....
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Rottweil
Donnerstag, 9. Juli 2020
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    Aktion: Wir tun was für Bienen, Hummeln & Co

    ROTTWEIL – Die Stadt Rottweil stärkt den Insektenschutz und die Artenvielfalt. Dazu werden Rasenflächen im Stadtgebiet in Wiesen umgewandelt. In Zusammenarbeit mit der Lokalen Agenda 21, NABU, BUND und den Gartenfreunden Rottweil  sowie dem Landkreis Rottweil startet die Stadtverwaltung dazu die Aktion „Wir tun was für Bienen, Hummeln & Co.“.

    Manch einer wird sich schon gewundert haben, warum einige Grünflächen in der Stadt derzeit nicht gemäht werden, obwohl doch das Gras so hoch steht. Dies hat einen ganz einfachen Grund: „Die Stadt tut etwas für den Insektenschutz und die Artenvielfalt“, so Oberbürgermeister Ralf Broß. „In Zusammenarbeit mit vielen Akteuren aus dem Bereich Nachhaltigkeit wollen wir mit der Aktion Wir tun was für Bienen, Hummeln & Co. unsere heimische Insektenwelt unterstützen.“ Die Aktion ist schon seit längerem geplant und wurde von den städtischen Abteilungen Tiefbau und Stadtplanung vorbereitet. „Der Zuschlag für die Landesgartenschau motiviert uns und unsere Kooperationspartner aber natürlich zusätzlich.“

    „Naturnahe Grünflächen sind ein wichtiges Element für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung und wichtiger Bestandteil der Stadtplanung“, unterstreicht der OB. Und Peter Keller vom Landkreis Rottweil ergänzt: „Wiesen sind mit ihrer Vielfalt an Tieren und Pflanzen ökologisch wertvoll und bringen damit ein Stück Natur in die Stadt.“ Die Hoffnung der Akteure: Werden Grünflächen naturnah gepflegt, entwickeln sie sich zu Lebensräumen für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Im Idealfall bilden sie ein „grünes Netz“, das den ganzen Siedlungsraum durchzieht. „Wir freuen uns über ein buntes Rottweil, das nicht nur eine Augenweide, sondern auch eine Bienenweide bietet“, sagt daher auch Dr. Jutta Steffens von der Lokalen Agenda 21.

    Nach und nach soll so auf innerstädtischen Grünflächen wieder mehr Artenvielfalt entstehen. Um das Ziel langfristig zu erreichen, werden die Flächen nicht gedüngt, etwa zwei- bis dreimal pro Jahr gemäht und das Mähgut abgeräumt. Andere Flächen werden mit einer gebietseigenen Blumenmischung neu eingesät. Dadurch werden Arten wie Schafgarbe, Wilde Möhre, Labkraut, Glockenblume oder Margerite und Gräsern wie Ruchgras, Glatthafer oder Wiesenschwingel gefördert.

    Ähnliches ist für die Feldränder entlang von Wegen außerhalb von Rottweil geplant. Auch hier sollen durch eine extensive Bewirtschaftung Nahrungsangebote, Rückzugsräume und Wanderkorridore für zahlreiche Tierarten geschaffen und dadurch die Artenvielfalt wieder erhöht werden.

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    „Es wäre schön, wenn unsere Bemühungen auch durch die Besitzer von Privatgärten unterstützt werden“, hofft Broß, dass möglichst viele Bürger mitziehen. „Je mehr Gartenbesitzer sich einbringen, desto engmaschiger könnte das grüne Netz in unserer Stadt werden.“

     

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