Ansprechpartner sind auf dem Parkplatz des Culinara in der Nägelesgrabenstraße mit Informationen, Aktionen und für Gespräche anwesend.Foto: pm

ROTTWEIL – Am 18. Mai ver­an­stal­ten die Fach­stel­le Sucht des bwlv, die AOK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg und das Gesund­heits­amt Rott­weil mit wei­te­ren Part­nern im Rah­men der bun­des­wei­ten Akti­ons­wo­che Alko­hol einen Akti­ons­tag in Rott­weil. Das Team des Akti­ons­tags ist von 10 bis vor­aus­sicht­lich 16 Uhr auf dem Park­platz des Culi­na­ra in der Näge­les­gra­ben­stra­ße mit Infor­ma­tio­nen, Aktio­nen und für Gesprä­che anwe­send.

Bei Alko­hol ist der Über­gang vom Genuss- zum Sucht­mit­tel glei­tend“, meint Anja Klin­gel­hö­fer von der Fach­stel­le Sucht. „Wir möch­ten mit unse­rer Akti­on auf den rich­ti­gen Umgang damit auf­merk­sam machen.“ Dafür haben die Ver­an­stal­ter eini­ge Mit­mach­ak­tio­nen für ihren Info­stand in der der Stadt orga­ni­siert. Es gibt unter ande­rem einen Rausch­bril­len­par­cours, eine alko­hol­freie Cock­tail­bar und Info­stän­de von Selbst­hil­fe­grup­pen.

Unser Akti­ons­mot­to ist Alko­hol – weni­ger ist bes­ser“, erklärt Lisa Hezel von der Kon­takt- und Infor­ma­ti­ons­stel­le gesund­heit­li­che Selbst­hil­fe (KIGS) bei der AOK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg, „denn Alko­hol hat schon in gerin­gen Men­gen direk­te Aus­wir­kun­gen auf das Gehirn und unse­re Wahr­neh­mungs­fä­hig­keit.“ Aber auch über die Sucht­ge­fah­ren wird infor­miert. Des­halb neh­men Betrof­fe­ne aus Stadt und Land­kreis an der Akti­on teil, näm­lich die Frau­en­selbst­hil­fe Sucht, die Fes­ti­gungs­grup­pe, der Freun­des­kreis Sucht, die Anony­men Alko­ho­li­ker und die Obern­dor­fer Selbst­hil­fe­grup­pe Sucht­kran­ker.