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Montag, 28. September 2020

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Alter Brauch lebt trotz Corona wieder auf

ROTTWEIL – In Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Heilig Kreuz und der Friseurzunft Rottweil wurden 2015 umfangreiche Sicherungs- und Renovierungsarbeiten an Scherers Kapelle nahe dem Wasserturm vorgenommen. Seitdem ließ die Friseurzunft einen alten Brauch aus dem 15. Jahrhundert wieder aufleben und feierte mit einem Wortgottesdienst den Namenstag von Maria Magdalena.

Der 1448 erstmals erwähnt Name „Bader Caeppelin“ wird demnach nicht von einer Stifterfamilie Scherer herrühren, sondern er geht auf das Bader und Scherer Handwerk zurück. Über Jahrhunderte hatte die Kapelle eine besondere Bedeutung, weil sie am Weg zur Rottweiler Richtstätte am Galgen lag. So kann man sich sehr gut vorstellen, dass hier so manch armer Sünder sein letztes „Vater unser“ gebetet hat.

In der heutigen Form wurde die Kapelle nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder errichtet. Der Schlussstein im Portalbogen zeigt die Jahreszahl 1765. Goldfarbig gearbeitet wirkt die eiserne Wetterfahne in der Gestalt einer Madonna im Strahlenkranz. Sehr ausdrucksvoll ist das spätmittelalterliche Kruzifix im Innern der Kapelle. Mit dem Lindenbaum und ihrer Ruhebank davor strahlt Scherers Kapelle heute noch würdig ihren Glanz aus und lädt zum Verweilen ein.

Schon 1403 widmeten die Bader, Scherer und Barbiere, Chirurgen und Frisöre ihr gemeinsames Handwerk Maria Magdalena und erhoben ihren Namenstag zum Feiertag. Das Besondere dabei war, dass der Magdalenen-Altar nicht im heutigen Münster stand, sondern im Schiff der Kapellenkirche, aber leider mit der barocken Umwandlung des Gotteshauses verschwand. Vor zwei Jahren wurde Maria Magdalena von Papst Franziskus zur Apostelin erhoben, so ist es für die Friseurzunft eine besondere Ehre diesen Tag zu feiern.

Unter Beachtung der Hygienevorschriften konnte der Zunftmeister Thomas Bippus nicht nur die Zunftmitglieder begrüßen, sondern auch Vertreter der Rottweiler Handwerkerzünfte und Gäste. Zunftbruder Willi Wasmeier führte die Geistlichen Gedanken über das Leben Maria Magdalena aus, die als erste den Auferstandenen sehen durfte und auch als erste den Jüngern die Österliche Botschaft verkündete. Die Friseure hoffen im nächsten Jahr wieder im größeren Rahmen unter normalen Umständen und mit allen Zunftbrüdern- und schwestern der Rottweiler Handwerkszünfte den Namenstag von Maria Magdalena zu feiern.

 

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