Amateurfunker-Nachwuchs besucht ENRW

ROTTWEIL – Bei der ENRW hat’s gefunkt: Die Energieversorgung Rottweil (ENRW) begrüßte auch 2019 den Nachwuchs des Deutschen Amateur-Radio-Clubs, Ortsverband Rottweil. Fünf Kinder lernten im Rahmen einer spannenden Führung Netzleitstelle und Wasserkraftanlage des regionalen Energieversorgers kennen.

Alle zwei Wochen führen die beiden Amateurfunker Kurt Ruf und Oliver Gutjahr Kinder und Jugendliche spielerisch an die Themen „Elektronik“ und „Informatik“ heran. Ein Ziel der Kurse besteht darin, mehr junge Menschen für technische Berufe zu begeistern. Die ENRW unterstützt das Projekt mit Sach- und Geldspenden. Beim Besuch des Unternehmenssitzes in der Au lernte ein Teil der Nachwuchsfunker Netzleitwarte sowie Wasserkraftanlage kennen.

Von der Netzleitwarte aus wird die Versorgung mit Strom, Erdgas, Wärme und Trinkwasser sowie die Entsorgung des Abwassers von rund 40.000 Menschen in der Region überwacht. „Sollte zum Beispiel der Strom ausfallen, bekommen die ENRW-Mitarbeiter eine Störmeldung und können sofort reagieren“, so Klaus Kaiser, Teamleiter Daten- und Netzservice/Netzführung bei der ENRW. Im Anschluss ging es für die Gruppe noch zur Wasserkraftanlage am Neckar, deren Turbinen pro Sekunde 3.600 Liter Wasser bewältigen. Dies entspricht etwa dem Inhalt von 30 Badewannen. Der umweltfreundlich erzeugte Strom deckt den Bedarf von 120 Vier-Personen-Haushalten.

Kaiser lobte die Arbeit der Amateurfunker und verwies auf den großen Bedarf an Nachwuchs im technischen Bereich: „Wir freuen uns über das Interesse und hoffen, das ein oder andere Gesicht wieder bei der ENRW begrüßen zu dürfen, denn besonders für die Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik suchen wir immer neue Talente.“

Die ENRW versorgt in den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar mehr als 40.000 Bürger mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Als mehrheitlich kommunales Unternehmen kommen die Gewinne den Bürgern in der Region zu Gute. Bei der Stromerzeugung setzt die ENRW ausschließlich auf regenerative Stromerzeugung und Kraftwärmekopplung. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich darüber hinaus auch noch um Bäder, Abwasser und Energieeffizienz.

 

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