ROTTWEIL – Eine För­de­rung in Höhe von fast 250.000 Euro aus dem Bud­get des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Arbeit und Sozia­les geht ab dem kom­men­den Jahr nach Rott­weil. Dies teil­te der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te des Wahl­krei­ses Rott­weil – Tutt­lin­gen, Vol­ker Kau­der MdB, am Frei­tag in Ber­lin mit.

Die För­der­sum­me kom­me dem Pro­jekt „ergän­zen­de unab­hän­gi­ge Teil­ha­be­be­ra­tung“ zugu­te, wel­ches durch die Lan­des­ar­beits-gemein­schaft Selbst­hil­fe Baden-Würt­tem­berg mit Sitz in Stutt­gart durch­ge­führt wer­den wird. Das Ziel des Pro­jek­tes ist es, nied­rig­schwel­li­ge, von Leis­tungs­trä­gern und Leis­tungs­er­brin­gern unab­hän­gi­ge Bera­tungs­an­ge­bo­te zur Stär­kung der Selbst­be­stim­mung von Men­schen mit Behin­de­run­gen und von Behin­de­rung bedroh­ter Men­schen zu schaf­fen. Beson­de­res Augen­merk liegt dabei auf der Metho­de des Peer Coun­se­lings, also der Bera­tung von Betrof­fe­nen durch Betrof­fe­ne. Das Ange­bot ist unent­gelt­lich und nur den Rat­su­chen­den gegen­über ver­pflich­tet.

Mit der För­de­rung wird eine Voll­zeit­stel­le ein­ge­rich­tet, die ihren Platz in den Räum­lich­kei­ten des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses Kapu­zi­ner in Rott­weil in der Neu­tor­stra­ße 4–6 fin­den soll. Die Pro­jekt­lauf­zeit ist zunächst auf drei Jah­re ange­legt, also bis Ende 2020 befris­tet.

Ich freue mich sehr dar­über, dass durch die zuge­sag­te Pro­jekt­för­de­rung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Arbeit und Sozia­les ein wei­te­res Ange­bot zur Unter­stüt­zung von Men­schen mit Behin­de­run­gen in Rott­weil geschaf­fen wer­den kann und gehe fest davon aus, dass die­ses Ange­bot eine gute Reso­nanz erfah­ren wird.“, zeig­te sich Kau­der über die Ent­schei­dung des BMAS erfreut.