Wieder ein Küchen­brand, dies­mal weit weniger schlimm als der vom Vor­abend, bei dem es offene Flam­men gegeben hat­te: Am Don­ner­stagabend sind die Ret­tungskräfte zu ein­er Flüchtling­sun­terkun­ft in der Rot­tweil­er Innen­stadt aus­gerückt.

Ange­bran­ntes Essen war die Ursache. Der offene Küchen­bere­ich war so ver­raucht, dass ein Brand­melder im Flur der Ein­rich­tung im ehe­ma­li­gen Rot­tweil­er Spi­tal angeschla­gen hat­te. Das erk­lärte Stadt­brand­meis­ter Frank Müller gegenüber der Presse.

Nach seinen Worten genügte es, dass der dritte Stock, in dem das Mal­heur passiert war, gut belüftet wurde. Dazu reichte es zudem, alle Fen­ster zu öff­nen.

Von Seit­en der Feuer­wehr war ein Löschzug samt der Drehleit­er angerückt. Zudem die Werk­feuer­wehr des Vinzenz-von-Paul-Hos­pi­tals (Rot­ten­mün­ster). Auch das Rote Kreuz und die Polizei waren vor Ort. Die Beamten begutachteten den Brand­herd, nach­dem die Feuer­wehr ihre Arbeit getan hat­te.

Ver­let­zt wurde nie­mand. Die etwa 40 Bewohn­er hat­ten das Gebäude ver­lassen. Eben­falls ver­lassen haben die Bewohn­er der Außen-Wohn­gruppe des Vinzenz-von-Paul-Hos­pi­tals bere­its vor Ein­tr­e­f­fen der ersten Ret­tungs­fahrzeuge.

Schlafender Bewohner — Küchenbrand

Zum gestri­gen Brand in der Tut­tlinger Straße gibt es ein Update der Polizei. Dem­nach war der Brand durch Haus­be­wohn­er ent­deckt wor­den, welche dann die Feuer­wehr Rot­tweil alarmierten. Beim Ein­tr­e­f­fen der Ein­satzkräfte hat­te sich der Brand bere­its auf andere Möbel­stücke aus­ge­bre­it­et. Ein zum Brandzeit­punkt schlafend­er 59-jähriger Haus­be­wohn­er musste aus dem völ­lig ver­raucht­en Haus gerettet wer­den. Er wurde durch eine Rauch­gas­in­toxika­tion leicht ver­let­zt.