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Donnerstag, 2. Juli 2020
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    Aquasol: Keine Gucklöcher für Spanner – neuerdings aber Drohungen gegen den Vater, der alles ins Rollen gebracht hat

    ROTTWEIL, 11. Oktober (gg) – Das wirkt wie ein „Endlich sagt es mal jemand.“ Ein junger Vater, Sascha Freudenberg, hat einen Vorfall öffentlich gemacht, bei dem ein älterer Herr im Kinderbecken des Aquasols begonnen haben soll, sich zu befriedigen. Der junge Vater bekommt im Netz viel Zuspruch, der ältere Herr bekam es mit der Polizei zu tun. Und der Badbetreiber muss sich mit unangenehmen Fragen auseinandersetzen. Zugleich aber berichtet wiederum der junge Vater von anonymen Drohbriefen.

    Das ist eine der Fragen an den Aquasol-Betreiber: Gibt es Spanner-Gucklöcher im Bereich der Umkleidekabinen im Aquasol? Die NRWZ stellte diese Frage dem Sprecher des Badbetreibers Energieversorgung Rottweil, Dr. Jochen Schicht. Seine Antwort ist eindeutig. Er bezieht sich auch gleich auf ein weiteres Gerücht, das online Verbreitung findet: „Uns sind weder Spanner-Gucklöcher bekannt, noch befinden sich in den Umkleiden, an der Decke oder der Sauna Webcams. Kameras sind ausschließlich in den Gängen und im Bad angebracht, zum einen aus Sicherheitsgründen (Diebstahlprävention), zum anderen aus Gründen der Überwachung des Badebetriebs.“ Eventuell fehlende Deckenplatten resultierten aus einem Ablaufdefekt im Bereich der Sauna, „dem nicht so ohne weiteres beizukommen ist. Hier muss der Techniker immer wieder Deckenplatten öffnen, um das Wasser abzuleiten“, so Schicht.

    Das Aquasol steht derzeit im Ruf, ein Tummelplatz für Pädophile und Spanner zu sein. Jedenfalls ist das der Tenor, den jedes Gespräch und viele Online-Kommentare über einen Vorfall an einem Septembersonntag unlängst bekommt. Ein älterer Herr soll da im Nichtschwimmerbereich gezielt eine Kinderveranstaltung abgewartet haben – um sich dann angesichts der Kleinen selbst zu befriedigen. Nachdem offenbar der Bademeister, von Zeugen angesprochen, nicht adäquat reagiert hat, machte ein Besucher, der junge Vater, den Vorfall öffentlich.

    Die ENRW als Betreiberin des Bades bestätigte das Geschehen auf Nachfrage der NRWZ umgehend und ohne Ausflüchte. Sie bat „für die fehlerhafte Reaktion des Mitarbeiters“ um Entschuldigung. Unternehmenssprecher Schicht schrieb vor ein paar Tagen weiter: „Wir sind gerade dabei, diesen schlimmen Vorfall, der auch uns entsetzt, aufzuarbeiten. Es gibt eine Dienstanweisung, nach der in einem solchen Fall sofort die Polizei zu alarmieren ist.“

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    Älterer Herr identifiziert

    Der junge Vater, er heißt Sascha Freudenberg, war damit zufrieden. Er erzählt auf Facebook, dass er „eine Mail mit einer Entschuldigung für den Vorfall“ bekommen habe, „aber jetzt kommt‘s: der Perverse“ – er meint den älteren Herrn im Kinderbecken – „wurde identifiziert! Meine Daten wurden an die Polizei weitergeleitet, damit ich als Zeuge aussagen kann. Klasse. Gute Arbeit, Aquasol, mein ganz großes Lob, Respekt!“ Als Wiedergutmachung für die Unannehmlichkeiten habe er fünf Tageskarten fürs Aquasol versprochen bekommen. Auf Nachfrage der NRWZ bestätigt der Sprecher der ENRW, Schicht: „Die verdächtige Person konnte ermittelt werden und wird nun zur Anzeige gebracht.“

    Dem Mann drohen nun Ermittlungen wegen exhibitionistischen Handlungen, eventuell auch wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. Ob er bereits Hausverbot erhalten hat für das Aquasol, ist nicht bekannt. Auf die Fragen, was mit dem genannten Bademeister geschehen soll und wie das Unternehmen ähnliche Fälle vermeiden will, antwortet Schicht: „Gemeinsam mit dem ganzen Bäderteam werden wir das Fehlverhalten aufarbeiten und zusammen mit der Polizei entsprechende Schulungen durchführen.“

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    Drohbriefe gegen den Vater, der allen ins Rollen gebracht hat

    Freudenberg, der junge Vater, der die Sache ins Rollen gebracht hatte, will nun dranbleiben. Für ein Bad sorgen, das keine Perversen und Pädophile duldet, wie er sagt. Denn er betrachtet die Geschichte im Nichtschwimmerbecken nicht als einem Einzelfall.

    Allerdings sieht er sich neuerdings Repressalien ausgesetzt. ‚Zugegeben, ich habe den ganzen Rummel und die Welle der Kontroverse darüber total unterschätzt, war diesbezüglich viel zu naiv‘, schreibt er der NRWZ. Und: ‚Dabei wollte ich doch nur Zivilcourage zeigen und ein Zeichen für NULL Toleranz gegen sowas setzen.‘

    Das ist geschehen: Freudenberg glaubt, in ein ‚Wespennest gestochen‘ zu haben, wie er sagt, ‚denn zuletzt wurde ich sogar anonym oder unter Pseudonym belästigt und denunziert.‘ Er geht jetzt davon aus, dass ‚diese Geschichte nur die Spitze des Eisbergs war. Traurig.‘

    Er meint, dass die Pöbeleien gegen ihn dadurch ausgelöst worden seien, ‚dass ich manchem Perversen seinen Spielplatz versaut habe.‘ Und er zeigt sich dennoch resigniert: ‚Dadurch wird sich aber kein Pädophiler abhalten lassen, einzig sein Zielgebiet wird eventuell verlagert.‘

    Der Zeuge Freudenberg denkt nun darüber nach, künftig den Mund zu halten. ‚Wenn ich … nun bedenke, dass der Preis hierfür Beleidigungen, Angst um meinen Sohn und vor hinterhältigen Attacken ist, der Lohn dafür fünf Tageskarten sind, werde ich mir in Zukunft leider noch mehr überlegen müssen, ob ich das Gleiche noch mal tun würde. ‚ Doch: ‚Aber dann hätten solche Perversen ja gewonnen.‘

     

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