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Dienstag, 10. Dezember 2019
Start Rott­weil aqua­sol öff­net bald wie­der

aquasol öffnet bald wieder

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Ab Frei­tag, 20. Sep­tem­ber, öff­net das Rott­wei­ler aqua­sol wie­der. Das mel­det die ENRW als Betrei­ber. Damit kämen die Bade­gäs­te erst­mals in den Genuss einer rund­erneu­er­ten Schwimm­hal­le sowie wei­te­ren bau­li­chen Ver­bes­se­run­gen, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung. Am glei­chen Tag schließt das Rott­wei­ler Frei­bad nach einer laut ENRW sehr zufrie­den­stel­len­den Jubi­lä­ums­sai­son inklu­si­ve der Fei­er­lich­kei­ten zum 40. Geburts­tag.   

Nach­dem die Exper­ten der Uni­ver­si­tät Stutt­gart die Dach­trä­ger im aqua­sol aus sta­ti­scher Sicht frei­ge­ge­ben hät­ten, kön­ne das Sole- und Frei­zeit­bad nun wie­der nach einer etwas län­ge­ren Schließ­zeit sei­ne Pfor­ten öff­nen, teil­te die Ener­gie­ver­sor­gung Rott­weil (ENRW) am Don­ners­tag mit.

Chris­toph Ranz­in­ger. Foto: pm

Spannbetonträger sanierungsbedürftig

Wie vie­le Hal­len­bä­der, die in den 1960er Jah­ren gebaut wur­den, ver­fügt auch das aqua­sol über Dach­trä­ger aus Spann­be­ton. Die­se müs­sen ab einem gewis­sen Alter regel­mä­ßig von Fach­leu­ten unter­sucht und – ähn­lich wie beim TÜV – abge­nom­men wer­den. Eine sol­che Unter­su­chung hat nun das aqua­sol erfolg­reich absol­viert: „Das von uns beauf­trag­te Insti­tut für Mate­ri­al­prü­fung, Werk­stoff­kun­de und Fes­tig­keits­leh­re (IMWF) der Uni­ver­si­tät Stutt­gart hat die Trä­ger frei­ge­ge­ben“, berich­tet Chris­toph Ranz­in­ger, Geschäfts­füh­rer der ENRW. Die Mate­ri­al­prü­fung war auf­wen­dig und benö­tig­te Zeit: „Die gesam­te Schwimm­hal­le muss­te zunächst ein­ge­rüs­tet wer­den, um die Trä­ger frei­zu­le­gen. Um künf­tig deren Unter­su­chung zu ver­ein­fa­chen, haben wir auf eine erneu­te Ver­scha­lung ver­zich­tet.“

Das Gerüst in der Schwimm­hal­le wur­de genutzt, um die Wän­de neu zu beschich­ten, zu däm­men, zu ver­put­zen und zu flie­sen – alles zusam­men füh­re nun nicht zuletzt auch zu einer deut­lich ver­bes­ser­ten Akus­tik. Eben­falls neu sind die Lüf­tungs­aus­läs­se, eine LED-Beleuch­­tung mit Licht­sen­sor und Dimm­funk­ti­on sowie die Beschil­de­run­gen. Dar­über hin­aus wur­den bei­spiels­wei­se die Duschen neu abge­dich­tet und gefliest, neue Ver­gla­sun­gen im Trep­pen­haus ein­ge­baut sowie eine behin­der­ten­ge­rech­te Schie­be­tür im Ein­gangs­be­reich instal­liert.

Auf dem Start­block im aqua­sol: Ste­ven Ulrich, Abtei­lungs­lei­ter Bäder der Ener­gie­ver­sor­gung Rott­weil. Foto: pm

Handwerker auch in der Sauna

Auch in der prä­mier­ten 5‑S­­ter­­ne-Sau­­na waren Hand­wer­ker tätig, ”um das hohe Niveau bei­zu­be­hal­ten”, wie die ENRW wei­ter mit­teilt. „Wir müs­sen uns bei allen betei­lig­ten Fir­men bedan­ken, die inner­halb weni­ger Wochen und auch noch inner­halb der Hand­wer­ker­fe­ri­en alle Maß­nah­men per­fekt abge­stimmt bra­vou­rös gestemmt haben“, freut sich Ste­ven Ulrich, Abtei­lungs­lei­ter Bäder der ENRW, „ohne sie wäre die Wie­der­eröff­nung zum jet­zi­gen Zeit­punkt nicht mög­lich.“

Entschädigung für Jahreskarteninhaber

Alle Besit­zer von Jah­res­kar­ten will die ENRW für die Aus­fall­zeit ent­schä­di­gen: „Wir ver­län­gern alle Jah­res­kar­ten um die exak­te Dau­er der Schließ­zeit. Die ent­gan­ge­ne Zeit wird von uns auto­ma­tisch auf jede Kar­te gebucht, die Besit­zer müs­sen nichts tun.“  Als Schwimm­mög­lich­keit stand wäh­rend der Schließ­zeit das Rott­wei­ler Frei­bad zur Ver­fü­gung. In sei­nem 40. Jahr des Bestehens ver­zeich­ne­te es mit rund 79.000 Besu­chern einen sehr zufrie­den­stel­len­den Sai­son­ver­lauf (2018: 79.800 Gäs­te, 2017: 76.500 Gäs­te).

Besu­cher­stärks­ter Tag war Sonn­tag, 30. Juni, mit genau 3911 Bade­gäs­ten, besu­cher­stärks­ter Monat der Juni mit 32.800 Bade­gäs­ten. Auch das Früh­schwim­men von 6.30 bis 7.30 Uhr erfreu­te sich gro­ßer Beliebt­heit und lock­te rund 2600 Früh­auf­ste­her an.

Ledig­lich das Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de im Juli mit Live-Kon­zert und Fami­li­en­sonn­tag bei frei­em Ein­tritt hät­te nach Ansicht von Ste­ven Ulrich ein paar mehr Besu­cher ver­dient gehabt: „Eine tol­le Par­ty war es trotz­dem.“

 

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