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Freitag, 14. August 2020
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    Auf den Spuren jüdischen Lebens in Rottweil

    ROTTWEIL – Ein Rundweg durch die Innenstadt soll an jüdisches Leben in den Häusern der Stadt Rottweil und an die Opfer des NS-Regimes erinnern. Dazu wurden Gedenktafeln an 16 ehemals jüdische Häuser angebracht, sowie eine Gedenkstätte im Nägelesgraben errichtet. Der Gedenkpfad wird am Dienstag, 12. Dezember, um 15 Uhr im Festsaal des Alten Gymnasiums offiziell eingeweiht und vorgestellt.

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    Nachdem die erste, mittelalterliche Rottweiler Judengemeinde beim Pest-Pogrom 1348/49 vernichtet worden war, siedelten sich erst am Beginn des 19. Jahrhunderts wieder Juden in Rottweil an. Allmählich entwickelte sich eine neue jüdische Gemeinde, die in ihren besten Zeiten über 100 Angehörige zählte. Die jüdischen Handels- und Geschäftsleute waren im Laufe der Zeit selbstverständlicher und wichtiger Teil des Rottweiler Wirtschafts- und Gesellschaftslebens geworden. Als Deutsche kämpften und starben sie im Ersten Weltkrieg.

    Seit  1933 wurden die Juden aber auch in Rottweil von den Nationalsozialisten und teilweise der opportunistischen Konkurrenz zunehmend aus dem Geschäftsleben und an den Rand der Gesellschaft gedrängt; schließlich vertrieben und vernichtet. Mindestens 23 Juden aus Rottweil haben den Holocaust nicht überlebt.

    Die ehemalige Synagoge und der Jüdische Friedhof sind als Erinnerungsorte erhalten geblieben. Daneben gibt es aber eine ganze Reihe von Bürger- und Geschäftshäusern in der Rottweiler Innenstadt, die sich einst in jüdischem  Besitzer befanden und in denen jüdisches Leben stattfand, bis der Nationalsozialismus diesem ein barbarisches Ende setzte.

    An eben diese jüdischen Rottweiler erinnern nun Info-Tafeln an den ehemals jüdischen Gebäuden. 16 Häuser konnten mit der Zustimmung der heutigen Besitzer ausgeschildert werden. Ergänzt werden sollen die Info-Tafeln noch durch QR-Codes, durch die man dann auf eine eigens angelegte Webseite gelangt (derzeit in Vorbereitung). Dort findet man künftig zu jeder Tafel und somit jedem Haus ausführliche Informationen und Bildmaterial zu den jüdischen Vorbesitzern.

    Gedenktafeln wurden an 16 ehemals jüdische Häuser in Rottweil angebracht. Foto: pm

    Zusammen ergeben alle Tafeln einen Stadtrundgang auf den Spuren jüdischen Lebens in Rottweil. Dazu gehört ebenfalls eine Gedenkstätte im Nägelesgraben. Sie besteht aus einem Baumfeld und einer Gedenk-Stele, auf der die Namen der 23 nachweislich ermordeten Rottweiler Juden zu finden sind. Außerdem können sich Interessierte und Besucher durch einen Flyer genauer über die Route und die Hintergründe des Rundwegs informieren. Die Flyer sind ab dem 12. Dezember in der Tourist-Info erhältlich.

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    Am 12. Dezember wird dieser Rundweg im Rahmen eines kleinen Festakts im Festsaal des Alten Gymnasiums eingeweiht. Um 15 Uhr wird diese mit einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Ralf Broß beginnen. Anschließend wird Stadtarchivar Gerald Mager den Rundweg durch die Innenstadt von Rottweil virtuell in Form einer Präsentation vorstellen. Danach begibt man sich gemeinsam zur neugeschaffenen Gedenkstätte im Nägelesgraben. Dort wird Johanna Knaus, Vorsitzende des Vereins ehemalige Synagoge, die Namen der 23 Opfer auf der Stele verlesen. Anschließend sprechen Pfarrerin Esther Kuhn-Luz und Pfarrvikar Jürgen Rieger gemeinsam christliche Gebete. Zum Abschluss wird Rabbiner Levi Yitzhak Hefer das Kaddisch-Gebet sprechen.

    INFO: Einweihung Gedenkpfad „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Rottweil – ein Stadtrundgang“, am 12. Dezember um 15 Uhr im Festsaal des Alten Gymnasiums.

     

     

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    1 Kommentar

    1. Wenn schon denn schon sich der Stadtarchivar so viel Arbeit gemacht hat. Wie viele Häuser waren es denn insgesamt die in dieser Zeit von den damals jüdischen Mitbürgern verkauft werden mussten. Und dann natürlich wäre auch der Preis von Interesse den diese Zwangsverkäufer für ihre Immobilie erlöst haben? Wir wollen ja nicht nur das Schuldbewusstsein der Nachfolgegeneration wach halten sondern auch derer die evtl. Vorteile gezogen haben.

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